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Schönwald Oldtimer stehen im Rampenlicht

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Zwei echte Zugpferde rollen an: Ein Ford GT 40 aus den späten 1960er-Jahren und ein Nach- und Umbau eines Jaguar-Rennwagens, der eigentlich bereits historisch wäre, wegen des in den 1990er-Jahren erfolgten Umbaus auf zwölf Zylinder jedoch erst ein Youngtimer ist. Fotos: Kommert Foto: Schwarzwälder Bote

Nicht in Triberg, sondern in Schönwald: Das fünfte Oldtimertreffen der Burghexen Triberg war auf dem großen Gelände der ­Stanzerei der Firma KBS in der Triberger Straße in Schönwald, auf dem es deutlich mehr Platz gab als rund ums Kurhaus der Wasserfallstadt.

Schönwald/Triberg. Aus relativ bescheidenen Anfängen haben die Burghexen mittlerweile ein großes Event gemacht, einen Magneten für hunderte von Old- und Youngtimern aller Klassen. Viele der Aussteller nahmen weite Wege in Kauf, was für so manches klassische amerikanische Fahrzeug auch recht ins Geld geht, da die Straßenkreuzer auch mit dem Sprit recht verschwenderisch umgehen. Dennoch hatten sich neben den Riesengeräten auch einige schöne Corvettes eingefunden.

Dem Alltags-Oldtimer wie C-Kadett oder Manta standen Raritäten gegenüber wie der Ford GT 40, ein US-Rennwagen aus den späten 1960er-Jahren, der mit seinem Sieben-Liter-Motor und natürlich acht Zylindern mit einem Wahnsinns-Sound daherrollte. Zusammen mit einem von sechs auf zwölf Zylinder umgebauten Jaguar rollte dieses Fahrzeug ein, ein grandioses akustisches Erlebnis. Die Hexen selbst zeigten einige schöne Suzuki-Klein-Geländewagen, die trotz ihrer geringen Größe enorm geländegängig sind.

Duo spielt Oldies

Jeder Aussteller wurde regi­striert, dazu erhielt er neben einem Aufkleber ein kleines Gastgeschenk. Auch wurde das Fahrzeug mit seinen technischen Daten erfasst, und die Aussteller erhielten ein ausgedrucktes Datenblatt, das sie an oder in ihrem Auto oder Motorrad platzieren konnten, um die schaulustigen Besucher zu informieren. Ein hörenswertes Duo spielte und sang Oldies. Für alle Besucher hielten die Triberger Burghexen leckere Speisen, Kuchen sowie Getränke bereit.

"Da wir in diesem Jahr einen ganz neuen Standort für unser Oldtimertreffen gewählt haben, standen wir auch vor ganz anderen Herausforderungen. Aber wir würden mal behaupten, dass wir es ganz gut gerockt haben", stellte die Vorsitzende Vanessa Schwab am Ende zufrieden fest. Natürlich gebe es Verbesserungspotenzial, aber im Großen und Ganzen sei es ein tolles Oldtimertreffen gewesen mit zum Teil wahnsinnig schönen Fahrzeugen. Was auch eine Rolle gespielt habe, und das sogar ausgezeichnet: Petrus habe die Burghexen mit einem "mega geilen Wetter" verwöhnt".

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