Erziehung: Tag der offenen Tür gut wahrgenommen
Schönwald. Der Kindergarten St. Antonius hat am Samstag zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Viele Familien mit ihren Kindern, aber auch Freunde und Gönner nahmen das Angebot wahr, und so füllten sich schon gegen 11 Uhr die liebevoll gestalteten Räume des Kindergartens und der Krippe aus der Goethestraße mit Besuchern auf. Der im September 2018 neu eröffnete Kleinkindbereich befindet sich direkt nebenan, in der Richard-Dorer-Schule.
Die Gastgeber organisierten mit Hilfe des Elternbeirates und mit der Teilnahme der örtlichen Feuerwehr und der Kurkapelle einen abwechslungsreichen Tag für Klein und Groß. Kostenlose Mitmachaktionen wie ein Tornadoexperiment in der Flasche, Sockenfiguren gestalten, Malen an der Malwand und mit der Malmaschine in der Kunstwerkstatt, Bauen mit Legosteinen, ein Bilderrätsel mit schöner Belohnung begeisterten die Kinder und ihre Begleiter. Die Feuerwehr bot auf dem Hof der Schule interessante Experimente an. Die Kinder durften im Feuerwehrauto sitzen und alles anfassen. Zwei junge Musikerinnen der Kurkapelle zeigten den Kleinen verschiedene Blasinstrumente, die sie auch ausprobieren durften.
In der Eingangshalle der Schule befand sich eine Ausstellung von Kuckucksuhren aus Kinderhand, und die für den Kindergarten engagierten Netzwerkpartner wurden vorgestellt.
Kinder beteiligen sich
"Unsere Kinder wollten auch sich zeigen, sie haben sich aktiv an den Vorbereitungen und der Gestaltung dieses Tages beteiligt, denn sie sind ganz stolz auf ihre Kita", berichtete Leiterin Gabi Hirt. "Der Elternbeirat hat für heute die komplette Bewirtung übernommen. Mit dem Elternbeirat haben wir eine tolle Zusammenarbeit, ohne die hier gar nichts laufen würde."
Der Kindergarten wurde 1975 gegründet und befand sich bis 2015 in kirchlicher Trägerschaft, welche dann die Gemeinde übernahm.
"Der Bürgermeister und der Gemeinderat unterstützen uns massiv und sind sehr um die gute Qualität unserer Einrichtung und den Bedarf der Eltern bemüht", sagte die Kindergartenleiterin.
Zur Zeit gibt es hier 70 Plätze für Kinder zwischen drei und sechs Jahren und 24 Plätze für die Kleinen zwischen acht Wochen und drei Jahren. 17 ausgebildete pädagogische Kräfte, darunter einige mit Zusatzausbildung im Bereich Sprachförderung und Atelier- und Werkstattpädagogik, bieten eine individuelle Betreuung an.
Die umgebende Natur wurde in das pädagogische Konzept aufgenommen, es gibt ein Inklusionsprogramm, regelmäßige Musikangebote, Theaterwerkstatt, Konstruktionswerkstatt, eine Wortwerkstatt, verschiedene umfangreiche Projekte und Exkursionen. "Wir werden in diesem Jahr ab Mai den Außenbereich für unsere neue Krippe gestalten. Man wird ihn umzäunen und Spielanlagen aufbauen", sagte Bürgermeister Christian Wörpel, der mit seiner Familie bei der Aktion ebenfalls anwesend war.