Foto: Hans-Jürgen Kommert

43 Teams gehen bei der fünften Auflage an den Start. 600 Besucher verfolgen Spektakel an der Adlerschanze.

Schönwald - Die fünfte Auflage des Waterslide-Contests in Schönwald war geprägt von tollem Wetter und dominiert vom Willen der Veranstalter, noch besser zu werden - und zwar in jeder Hinsicht.

Die jungen Mitglieder des Skiclubs Schönwald, allen voran Dirk Fehrenbach und Andreas Hirt, zeigten wieder einmal, dass sie es absolut drauf haben, eine solch große Veranstaltung locker zu stemmen. Allerdings hatten sie auch ein tolles Team hinter sich, auf das sie sich jederzeit verlassen konnten. Das beweist schon die Tatsache, dass die beiden selbst mitslideten, wobei Fehrenbach allerdings wegen technischer Mängel an seinen Sprungski recht früh die Segel streichen musste.

Eine Woche vor dem Start stand das riesige Becken mit 25 Metern Länge. Rund 50.000 Liter Wasser stellten die Basis für spektakuläre "Slides" dar. Fachkundig und aufgedreht wie ein Brummkreisel kommentierte Alex Schätzle die Veranstaltung vom "Richterturm" aus. Auch das Drumherum stimmte bestens: Eine Slackline – ein Gurtband zum Seiltanzen – und sogar eine kleine Laser-Schießbahn sorgten dafür, dass auch bei den Kleinen keine Langeweile aufkam.

In diesem Jahr waren es nur 43 Starter. Mit Miriam Dold, Anna und Pia Schwer sowie Jana Fischer sorgten vier "Amazonen" unter anderem durch ihr Outfit für Stimmung.

Klasse waren einmal mehr die Gerätschaften der "Funwertung". Zehn zum Teil absonderliche Kisten fuhren gen Tal. Da erfolgte so mancher Absturz, naturgemäß kamen nur wenige ins Ziel. Lange Zeit führte das "FC-Meisterboot", doch am Ende waren es "Ä Stuck Schwarzwälder", die die Funwertung gewannen.

Zwei Ski-Slider konnten sich zunächst noch im Siegerquartett halten, doch am Ende mussten sie sich den speziellen Long-Boards geschlagen geben. In der Kategorie Ski behauptete sich Adrian Schwer mit recht kurzen, aber breiten Skiern. Er konnte sich in Runde acht eben noch ans Ufer retten. Nachdem Thomas Droll seinen Titel wegen Abwesenheit nicht verteidigen konnte, sollte der Wanderpokal wieder einmal wandern: Nach Furtwangen geht er diesmal, denn Björn Klausmann ließ keinen Zweifel aufkommen, dass er "simply the Best" war an diesem Samstagnachmittag. Bei den Damen konnte Jana Fischer den Titel mit nach Hause nehmen.