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Schönwald Kurort zählt 365 Parkplätze

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Seit Jahren versucht die Gemeinde Schönwald, das Parken in den Griff zu bekommen. In der Bürgerbeteiligung wurde das Thema "Parkleitsystem" angesprochen. Nun legte die Verwaltung einen ersten Entwurf vor.

Schönwald. Mit dieser Planungsvariante des Ingenieurbüros Greiner beschäftigten sich die Schönwälder Ratsmitglieder in der jüngsten Sitzung. 365 Parkplätze gebe es im Dorf. "Wer hätte mit so vielen gerechnet?", zeigte sich Bürgermeister Christian Wörpel erstaunt. Zumal man die Parkplätze auf die heutige Größe von 2,70 mal fünf Meter berechnet habe.

Nicht ganz so groß

Nicht gänzlich die "offizielle" Größe sollen die Schilder bekommen – mit maximal 2,50 mal 2,20 Metern sind sie aber dennoch recht mächtig und beherrschend. Ein zentrales Schild soll die örtlichen Hinweisschilder vor der Post in Richtung Kurhaus Viktoria verdrängen. "Hier fehlen die Hinweise auf Parkplätze am Fußballplatz und beim Wohnmobilpark", stellte Dirk Fehrenbach (FLS) fest. Dazu gab es jedoch Widerspruch. Denn während das Parken am Gelände des FC Schönwald tatsächlich kostenfrei ist, verlangt der Camping-Park Lux satte Gebühren – und auf den Schildern wird explizit auf freies Parken hingewiesen.

Die Ingenieursleistungen sind mit rund 2000 Euro berechnet, für die Schilder stünden 6500 Euro Kosten an, die Kosten für Fundamente und Montage lägen bei rund 7000 Euro, mithin 15 500 Euro Nettokosten, brutto 17 980 Euro. Im Haushalt 2020 sind lediglich 5000 Euro eingestellt.

Ein Schilderwald?

Johannes Göppert (FLS) fand, dass man sich schon lange mit der Materie beschäftige, doch er sah am Ende "30 Quadratmeter neue Schilder im Ort". "Ist Parken wirklich so wichtig? Ich bin mir nicht mehr so sicher, ob wir auf dem richtigen Weg sind. Oder wäre das auch dezenter möglich", stellte er entscheidende Fragen.

Hauptamtsleiter Andreas Herdner hielt ihm entgegen, dass dezentere, kleinere Schilder übersehen würden. Aber auch Hans-Peter Schwer (SPD) empfand vor allem das Hinweisschild an der Post zu massiv. Mehrere Ratsmitglieder wie Jürgen Dieterle (CDU) plädierten dafür, gerade dieses Schild auf die andere Straßenseite zu versetzen.

Ortstermin mit Pappversion

Um sich die Größe besser vorstellen zu können, würde nicht nur Clemens Herrmann (CDU) gerne einen Ortstermin mit Pappschildern in Originalgröße anberaumen. Dem schloss sich auch sein Fraktionskollege Adalbert Oehler an.

Mehrere Ratsmitglieder äußerten sich dahingehend, dass die Kosten für das laufende Jahr schlicht zu hoch seien. Man sollte die Ingenieursleistungen abrechnen und die Schilder im kommenden Jahr aufstellen. Markus Fehrenbach (CDU) fand, dass man zunächst das Parkdeck in der Ortsmitte optisch und beleuchtungstechnisch in Ordnung bringen sollte, bevor man nun auf genau diese Parkplätze Touristen schicken wolle.

In diesem Sinne entschied schließlich der Gemeinderat. Es wird wohl im September einen Ortstermin geben, während die Schilder dann im nächsten Jahr beschafft und montiert werden.

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