Ganz klein wird die angestrebte Verbesserung des Schönwälder Kirchplatzes sicher nicht, wie die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Theodora Fattler anhand der Zeichnung erklärt. Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder-Bote

Drei Bauabschnitte für Arbeiten geplant

Von Hans-Jürgen Kommert Schönwald. Seit Ende 2012 ist geklärt, dass zumindest die katholische Kirchengemeinde St. Antonius in Schönwald den Kirchenvorplatz sanieren wird. Dazu war ein Geländetausch und -kauf notwendig, wie die Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, Theodora Fattler, erklärte.

Dieses Grundstück grenze an das Gelände der Kirchengemeinde an – und der Erwerb war Voraussetzung dafür, dass die Erzdiözese überhaupt die Sanierung genehmigte.

"Wir müssen das gesamte Vorhaben in drei Bauabschnitte aufteilen", erklärte die Pfarrgemeinderatschefin. Begonnen habe man nun an der Seite, die dem bereits sanierten Rathaus am nächsten sei, also die, an der sich der so genannte Männereingang befindet. Die Kirchengemeinde müsse immer einen Eingang und einen Fluchtweg vorhalten. Und das sei nun mit dem Haupteingang und dem Fraueneingang links davon gewährleistet. Abschnitt zwei sei dann der Haupteingang. Dann seien die beiden geschlechtsspezifischen Seiteneingänge vorhanden. Und für Abschnitt drei stehe wieder der Haupteingang mit dem Männereingang zur Verfügung. Somit sei allen Eventualitäten Genüge getan.

"Wir stehen dabei in engem Gespräch mit der politischen Gemeinde", stellte Theodora Fattler fest. Allerdings müsse die Kommune vorerst passen, was eine große, gemeinsame Lösung betreffe.

Kommune flicktLöcher mit Splitt

Wie jedoch schon Bauhofleiter Christof Hock gegenüber den Männern und Frauen der Aktionsgruppe "Aktiv für Schönwald" bestätigte, werde die Kommune wenigstens die groben Löcher mit einer Splittlösung zuschütten und so zumindest für "geordnete Verhältnisse" auf der als Parkplatz verwendeten Fläche sorgen. Mehr sei derzeit sicher nicht drin, hatte Hock erst vor wenigen Tagen betont (wir berichteten).