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Schönwald Kind von Dachlawine verschüttet: Polizei ermittelt

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Zu prüfen ist, ob es einen Verantwortlichen für das Unglück gibt. Foto: Sprich

Schönwald - Nachdem am Wochenende in Schönwald ein Kind von einer Dachlawine verschüttet und lebensgefährlich verletzt worden ist, ermittelt nun die Polizei. Zu prüfen sei, ob es einen Verantwortlichen für das Unglück gebe, so Polizeipräsidiums-Pressesprecher Dieter Popp. 

In Frage komme hier etwa der Hausbesitzer oder ein Vermieter. Die Polizei prüfe nun, ob diesen ein Vorwurf gemacht werden könne. Für ein Haus bestünden Sicherungspflichten. Bedeutet: Durch das Objekt darf niemand gefährdet werden. "Es muss Sorge getragen werden, dass nichts passiert", informiert Popp. Nun werde ermittelt, ob und von wem Vorschriften im konkreten Fall missachtet wurden. Einem möglichen Schuldigen droht ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung. Sollte das Kind sterben, steht fahrlässige Tötung im Raum.

Keine Informationen über Gesundheitszustand von Kind

Dieter Popp erklärt indes, dass es auch mit einem "Achtung Dachlawine"-Schild für Hausbesitzer oder von ihnen Beauftragte nicht getan ist. "Wenn die Gefahr einer Dachlawine besteht, muss man zur Not absperren." Schließlich könne ein Kind durch ein solches Schild nicht gewarnt sein. 

Wie jetzt bekannt wurde, war das Mädchen etwa zehn Minuten unter den Schneemassen begraben. Ob die Achtjährige noch immer in Lebensgefahr schwebt? Darüber gibt es keine Informationen. So wird auch die Polizei in einer solchen Situation vom Krankenhaus nur benachrichtigt, wenn der Patient verstirbt. Deshalb sei es wiederum als gutes Zeichen zu werten, dass es vom Krankenhaus keine Neuigkeiten gebe, so Popp.

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