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Schönwald Gebühren werden zunächst nicht angetastet

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Der Wasserpreis in Schönwald wird nicht erhöht.  Foto: © ILYA AKINSHIN/Fotolia.com Foto: Schwarzwälder Bote

Schönwald (hjk). Seit Januar 2018 wären das Nutzwasser wie auch das Abwasser etwas teurer geworden in Schönwald – wäre da nicht die Umstellung der Finanzverwaltung von der Kameralistik auf die doppelte Buchführung zum Jahresbeginn. "Nachdem die Erhöhungen wirklich minimal ausgefallen wären, ist es sehr vernünftig, die Finanzverwaltung um Harald Hafner zu entlasten", stellte Bürgermeister Christian Wörpel fest.

Zuvor hatte Hafner vorgerechnet, dass er selbst mit seinem Fünf-Personen-Haushalt für 2018 eine Mehrbelastung von 1,15 Euro generiert hätte. Denn einer Grundgebühr, die 39 Cent pro Jahr beim Wasser gesunken wäre, stand lediglich eine Erhöhung um einen Cent je Kubik Verbrauch gegenüber. Ähnlich sah dies beim Abwasser aus: Zwei Cent wäre der Kubikmeter teurer geworden, während sich die monatliche Grundgebühr um elf Cent verbilligt hätte.

Daher gab es Entwarnung. Zwar werde es keine Rückzahlungen geben, doch konstante Gebühren und sicher keine Nachzahlung für 2018 hieß es. "Nachdem wir in den letzten Jahren immer ein bisschen Geld übrig hatten, können wir nun eine Erhöhung aussetzen, da wir ja keinen Gewinn machen dürfen beim Abwasser", klärte der Kämmerer den Gemeinderat auf. Aus diesem Grunde habe er auch zunächst die gesamten Zahlen vorgelegt.

Da es keine Garantie gebe, dass sich die Kosten im vorhandenen Rahmen bewegen, wurde zugleich auch beschlossen, dass sich die Gemeinde vorbehalte, die Kosten für das Jahr 2019 nach den auflaufenden Zahlen des laufenden Jahres wie bisher zum Ende des dritten oder zu Beginn des vierten Quartals erneut zu kalkulieren und entsprechende Anpassungen rückwirkend zum Januar 2019 vorzunehmen.

Also zunächst Entwarnung für die Schönwälder Bürger – was sich wohl nach den derzeitigen Investitionen in die Vorsorge gegen weitere trockene Sommer durch die interkommunale Zusammenarbeit mit Furtwangen und Schonach beinahe schon ändern könnte. "Dies wird vor allem zu deutlich höheren Abschreibungen führen, die gerade durch die Doppik sehr transparent wird – die aber auch wieder erwirtschaftet werden muss", nannte Hafner Gründe.

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