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Schönwald Durch den Tanz ein Leben lang verbunden

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Goldene Hochzeit feiern heute, Samstag, Maria Elisabeth (Marliese) und Robert Erwin Walter aus dem Weißenbach in Schönwald.Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder Bote

Schönwald. Beim Tanzabend in der Festhalle in Oberprechtal hatte es gefunkt vor 53 Jahren, erzählt das Jubelpaar Walter über die Umstände ihres Kennenlernens – "da kamen auch immer ein paar Wälder", schmunzelte Maria Elisabeth Walter, besser bekannt als "Marliese".

Geboren wurde sie am 22. Dezember 1948 als Maria Elisabeth Gagalick im Elzacher Krankenhaus, aufgewachsen ist sie in Oberprechtal, wo sie auch die Volksschule besuchte. Sie hatte einen jüngeren Bruder. Eine Ausbildung blieb ihr verwehrt, sie musste daheim der Mutter helfen in deren Pension, zudem half sie in der benachbarten Bäckerei bei ihrem Onkel. So nebenbei besuchte sie drei Jahre lang die Kochschule.

"Mein Großvater hatte fünf Töchter, meine Mutter war die Jüngste. Ich war dann der älteste von den drei Buben, die sie geboren hat", erzählt Robert Erwin Walter. Er wurde am 11. August 1940 im Schönwälder Weißenbach geboren, wo er auch "die Hirtebuebe-Schule" besuchte. "Ich musste zwar auch Vieh hüten, es war aber das eigene", lacht er. Nach der Schule bewarb er sich bei der Post – und wurde abgelehnt, da es zwei Lehrstellen und drei Bewerber gab. So ging er zunächst ein Jahr auf die höhere Handelsschule in Furtwangen – danach gab es dann die ersehnte Lehrstelle bei der Post, wo er 42 Jahre lang arbeitete und sich durch verschiedene Lehrgänge für "höhere Aufgaben" qualifizierte .

Die letzten Arbeitsjahre waren geprägt durch die damalige Umstrukturierung des einstigen Staatsunternehmens – er wurde als einer der letzten Beamten nach Schwenningen versetzt, wo er noch drei Jahre am falschen Arbeitsplatz verbrachte, bevor man ihm die Frühpensionierung anbot – die er dann angenommen habe. So konnte er bereits 1997 in Pension gehen.

Zusammen führte die beiden der Tanz. Im September 1967 lernte Marliese den "Wälder" in der Festhalle kennen und sie verliebten sich ineinander. Geheiratet wurde im "Oberprecht" – Standesamt und Kirche konnten an einem Tag, eben am Samstag 20. Juni 1970 erfolgen. "Das war ein Riesenfest, als wir aus der Kirche kamen", erinnert sich Robert – jede Menge Touristen warteten draußen. Gefeiert wurde dann aber doch eher familiär und im Kreise der Freunde im Gasthaus Hirschen.

Marliese zog dann mit ihrem Ehemann im gerade fertig gewordenen Neubau neben dem "Rößle" im Weißenbach in Schönwald ein. Der Schwiegermutter kam sie gerade recht, um im "Rößle" mit anzupacken – zudem hatten sie auch lange Jahre im eigenen Haus einige Pensionszimmer. Zwei Söhne und eine Tochter bereicherten bald die junge Familie – einer wohnt mit Frau und vier Kindern mittlerweile im Haus, weshalb sie die Pension längst aufgegeben haben. Auch der ältere Sohn bringt zwei Enkel mit, wenn er mit der Familie kommt.

Marliese ist seit 30 Jahren recht aktives Mitglied in der Schönwälder CDU, beide sind langjährige Mitglieder des Skiclubs, Robert ist zudem passiv beim Musikverein und DRK vertreten. Ein gemeinsames Hobby ist das Radfahren – mittlerweile mit elektrischer Unterstützung.

Gefeiert wird am Samstag Corona-bedingt im engen Familienkreis im "Rössle", allerdings in Oberprechtal.

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