Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Schönwald Abteilung Schönwald probt den Ernstfall

Von
Zunächst wird angenommen, dass der Hausbesitzer das Gebäude noch verlassen konnte – bis ihn die Atemschutzträger finden. Fotos: Kommert Foto: Schwarzwälder Bote

Schönwald. Nein, heiß wurde es bei feucht-kühlem Herbstwetter keinem der Zuschauer der Schönwälder Feuerwehr bei der Hauptprobe. Gegen 15 Uhr am Samstag wurden die Wehrmänner wegen starker Rauchentwicklung in die Gerwigstraße 3 gerufen, einem Haus, das derzeit umfassend renoviert wird.

Bei den Umbauarbeiten sei es aus zunächst noch ungeklärter Ursache zu einem Brand gekommen, war vor Ort zu erfahren. Zunächst wurde angenommen, dass drei Handwerker vom Brand überrascht wurden, der Hausbesitzer jedoch auf die Straße flüchten konnte.

Da kaum noch Türen im Haus sind, war nicht klar, wo das Feuer ausgebrochen war. Nach der Alarmierung durch die Sirene rückte die dezimierte Feuerwehr mit allen verfügbaren Kräften sowie den drei Fahrzeugen Löschfahrzeug  (LF ) 20/16, Tanklöschfahrzeug (TLF) 8/18 und dem Mannnschaftstransportwagen (MTW) aus, dazu kamen die Feuerwehranhänger, von denen einer noch eine Rolle spielen sollte.

Zunächst begann ein Atemschutztrupp mit der Menschenrettung, das erste Wasser kam aus einem Hydranten in der Nähe des Hauses. Mit dem Schlauchwagen am Unimog wurde eine B-Leitung über rund 220 Meter vom Bühlhofweiher her verlegt, anschließend wurde zur Sicherung des Wohngebäudes gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr eine Riegelstellung aufgebaut und zugleich von außen ein Löschangriff durchgeführt. Ein zweiter Atemschutztrupp rückte zur Unterstützung nach. Bald waren alle verletzten Personen gerettet und wurden dem DRK übergeben.

Viele Zuschauer einschließlich des Bürgermeisters und einiger Mitglieder des Gemeinderats schauten sich die Übung an. Sie wurden durch die ausführlichen Informationen von Clemens Herrmann auf dem Laufenden gehalten. Dieser zeigte mit der fachlichen Kompetenz eines ehemaligen Kommandanten auf, was zu welcher Phase des Einsatzes ablief.

Vorzüglich klappte einmal mehr die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz, wie Michael Stilz als Leiter betonte. Auch die Polizei aus Triberg, Polizei-Hauptkommissar Frank Stehle und eine Kollegin, waren vor Ort und konnten die hervorragende Arbeit der Feuerwehr beobachten. Sie selbst übernahmen die Verkehrsregelung.

Kommandant Andreas Faller, der ebenfalls bereitstand, hatte vor allem die schnelle Verlegung der Leitung erkannt und die ebenso schnelle Menschenrettung. Einen Schlauchplatzer ordnete er als "Opfer" des Feuerwehranhängers ein, mit dem er nie ganz glücklich gewesen sei. Einsatzleiter und die Gruppenführer zeigten sich angetan von der Leistung ihrer Mannschaft, wiewohl sie aus den verschiedensten Gründen arg dezimiert war.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Christoph Kleiner regte die Überlegung an, ob das TLF 8/18 als wasserführendes Fahrzeug nicht besser direkt am Einsatzort aufgehoben wäre, anstatt als Schlauchwagen "missbraucht" zu werden. Abschließend gab auch Bürgermeister Christian Wörpel ein Statement ab – jeder Euro, der in die Feuerwehr fließe, sei gut angelegt und auch der Gemeinderat stehe geschlossen hinter der Wehr.

Fotostrecke
Artikel bewerten
0
loading

Ihre Redaktion vor Ort Triberg

Christel Börsig-Kienzler

Fax: 07722 86655-15

Flirts & Singles

 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.