Die Schönwälder Narren bieten ihrem Publikum einen unvergesslichen Abend mit viel Tanz, Musik und bester Unterhaltung.
Wie versprochen war der Narrenabend der Schönwälder närrischen Vereine einmal mehr ein Erfolg – und restlos ausverkauft. Neben den traditionellen Tänzen des Hirtebue und des Weiherma stellten sich einige Gruppen mit fantasievollen Tänzen vor. Neben allen Gruppen des Dorfs samt Musikverein konnte Narrenchef Christof Kammerer auch eine große Abordnung der Nußbacher Narren und der Triberger Unterstadtnarren von der Stabhalterei Freiamt begrüßen.
Moderiert durch „Otto“ (Dietmar Wiebel) und musikalisch begleitet durch die „Amigos“ (Andreas Hehl und Markus Rütschle) ging es gleich voll zur Sache – in wenigen Minuten bebte der Saal durch die Musik der „Amigos“, die das Heft des Handelns auch bei einer unfreiwilligen Darbietung des Gemeinderats samt Bürgermeister stets in der Hand hielten.
Junge Narren zeigen gleich zwei tolle Tänze
Die jungen Narren der Zunft hatten sich gleich zwei tolle Tänze einfallen lassen – zum einen gab es einen „gruseligen“ Auftritt der ganz jungen Mädels mit der „Addams Family“ und der wandernden Hand, die diesmal aber ganz brav an ihrem Platz verharrte, die etwas älteren lebten den „Amerikanischen Traum“. Die Garde widmete sich einer Legende aus Paris und bewies mit einem gekonnten Can-Can, dass es die „Moulin Rouge“ durchaus auch in den Schwarzwald schaffen könnte.
Kommt eine Wälderhexe auf einem Mini-Fahrrad daher, heißt das, dass eine Pyramide am Ende eines Tanzes gebaut wird – die Hexe fliegt an deren Spitze natürlich ganz hoch hinaus. Einmal mehr bereicherten auch die sportlichen Körper des Männerballetts des FC Schönwald den Narrenabend – und man durfte sich freuen auf die Narrenzunft mit einer Interpretation von „Roland (Kaiser) trifft Maite (Kelly)“.
Gespannt warteten die Besucher auf den erneuten Auftritt von „Otto und Emma“ (Dietmar und Birgit Wiebel). Sie wurden nicht enttäuscht: Otto hatte sich ein ganz besonderes Buch gekauft nach dem Motto „Wie werde ich Herr im Haus“. Und er zog auch gewaltig vom Leder – bis Emma wutschnaubend den Raum betrat.
Der Beitrag der Frauen Fasnet Gruppe war einmal mehr besonders: Sie feierten ausgiebig gesanglich das 750-jährige Jubiläum des Dorfs und ließen am Ende die Knallbonbons platzen. Mit dem Thema Wahlen beschäftigte sich die Zunft in einem Sketch.
Martin Moser war diesmal recht zahm – als Alphornist hatte er sich dennoch Witziges zum Ortsgeschehen einfallen lassen – zur Grünewaldstraße und zu seinem Bläserkollegen Johannes Fattler.
Buntes Programm kommt an.
Es war ein buntes Programm, auf das die Schönwälder stolz sein dürfen. Sie luden die begeisterten Zuschauer am Ende noch zum Tanz oder zum einem Besuch der Bar ein.