13 Schönwälder erleben unvergessliche Tage in Bourg-Achard – von der Magie des Mont-Saint-Michel bis zu herzlichen Begegnungen.
Wie im Januar in einer Sitzung besprochen und angekündigt, folgte eine 13-köpfige Gruppe aus Schönwald über Ostern einer Einladung aus der Partnerstadt Bourg-Achard.
Die Anreise erfolgte am Karfreitag mit einem gemieteten Kleinbus und zwei Pkw, selbstverständlich nicht ohne genüssliche Mittagspause auf halber Strecke mit einem guten Essen in Châlons-en-Champagne, wie das Partnerschaftskomitee in einer Pressemitteilung schreibt. Samstag früh stand, ganz im Sinne der Einladung, Mont-Saint-Michel im Mittelpunkt – der gewaltige Inselkomplex auf einem Granitfelsen. Auf dem 80 Meter hohen Berg entstand zwischen dem 7. und 11. Jahrhundert durch Benediktinermönche zunächst eine kleine Kirche, die später zur großen Abteikirche erweitert wurde, mit darunter liegendem Dorf. Im Laufe der Geschichte musste der Mont-Saint-Michel mal als Festung der Engländer und mal als Gefängnis während der französischen Revolution herhalten, bis er sich seit dem 19. Jahrhundert als große Touristenattraktion weltweit entwickelt hat.
Nach diesem sehr erlebnisreichen, aber auch etwas anstrengenden Ausflug standen Sonntag und Montag ganz im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft in den Familien, in der die Freunde aus Schönwald privat untergebracht und ganz französisch betreut wurden – unter anderem mit Ausflügen zu pittoresken Orten wie Rouen, Kloster Le Bec Hellouin und Pont-Audemer.
Zwischendurch traf man sich dann immer wieder zu gemeinsamen Aktivitäten bis zur Rückreise am Dienstag nach Ostern – nicht ohne das Versprechen, sich bald in Schönwald wiederzusehen, eventuell auch schon bereits zum Weihnachtsmarkt, der dieses Jahr in Schönwald auf dem Programm steht.