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Schömberg Zukunft des alten Edeka-Markts ungewiss

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So wird er aussehen, der neue Edeka-Markt der Familie Eitel in Schömberg – künftiger Mittelpunkt des Großbauprojektes "Neue Mitte". Bis Mitte nächsten Jahres soll der Neubau stehen. Was mit dem dann alten Markt passieren wird ist offen – und Gegenstand von Spekulationen. Foto: Peter W. Schmidt

Schömberg - Das Großprojekt "Neue Mitte Schömberg" biegt langsam auf die Zielgerade ein. Im Juli erwarten Bauträger und künftige Nutzer – allen voran die Familie Eitel, die mit ihrem Edeka-Markt Hauptmieter sein wird - die offizielle Baugenehmigung. Baubeginn und erster Spatenstich sollen dann im August erfolgen.

Nach wie vor heikelster Punkt des Projektes: Die künftige Nutzung des bisherigen Edeka-Marktes. Auf Druck des Regionalverbandes musste die ursprüngliche Planung korrigiert werden, neben dem 1750 Quadratmeter großen neuem Edeka-Markt und dem 600 Quadratmeter großen Rossmann-Drogeriemarkt weitere 600 Quadratmeter Verkaufsfläche zu schaffen. Dabei blieb unklar, wofür diese dritte geplante Verkaufsfläche eigentlich hätte genutzt werden sollen. Der Regionalverband hatte seine Zustimmung zu dem Projekt davon abhängig gemacht, diese dritten Flächen aus den Planungen wieder herauszunehmen.

In seiner ursprünglichen Bewertung hatte der Regionalverband dabei auf den derzeit existierenden Edeka-Markt mit seinen 1200 Quadratmetern Verkaufsfläche verwiesen. Von einer wahrscheinlichen Wieder-, beziehungsweise Weiternutzung des Altstandortes Edeka sei zunächst auszugehen, auch wenn die tatsächlichen Nutzungsoption unklar seien. Die ursprünglichen Planungen für die "Neue Mitte" erschienen dem Regionalverband daher überdimensioniert, weshalb er die Reduzierung forderte. Dem wurde zwischenzeitlich vom Bauträger, der Firmengruppe Krause mit Sitz im oberfränkischen Bayreuth, und der Gemeinde Schömberg entsprochen, so dass auch der Regionalverband die Planungen mittlerweile absegnen konnte.

Unklar bleibt trotzdem, was künftig mit dem bisherigen Edeka-Markt passieren wird. Konstantin Eitel als Hausherr des bisherigen Marktes und Mieter des künftig sehr viel größeren Geschäfts wollte sich nicht zu dem Sachverhalt äußern. Auf die Frage, ob das in Schömberg diskutierte Gerücht, wonach Edeka auch das bisherige Ladengeschäft für mindestens fünf Jahre im Voraus weitergemietet habe, um eine Konkurrenzansiedlung zu verhindern, antwortete Christhard Deutscher, Sprecher der Edeka-Regionalvertretung Südwest in Offenburg, schriftlich: "Zur Vermarktung unserer Flächen können wir noch nichts sagen." Wobei er damit jedoch immerhin indirekt bestätigt, dass Edeka den angemieteten Altstandort tatsächlich auch künftig als "eigene Flächen" betrachtet, über die man von Offenburg aus verfügen werde.

Was man dagegen bei Edeka Südwest bereits jetzt sagen kann: Die künftig um 550 Quadratmeter vergrößerte Verkaufsfläche des Schömberger Marktes soll vor allem dafür genutzt werden, den Kunden mehr Komfort zu bieten und das Einkaufen beispielsweise durch breitere Gänge so angenehm wie möglich zu gestalten. Nur in Teilbereichen werde es voraussichtlich zu Sortimentserweiterungen kommen. Man gehe bei Edeka auch nicht davon aus, dass sich durch die Marktvergrößerung das Einzugsgebiet für den Lebensmittel-Vollsortimenter vergrößern werde. Deutscher: "Uns geht es mit dem Umzug in das neue Gebäude um die zukunftsfähige Aufstellung unseres Marktes."

Einen Wechsel wird es im Bereich Bäckerei geben, die im bisherigen Edeka-Markt von der in Calw ansässigen Firma Raisch betreut, und künftig vom Edeka-eigenen Backbetrieb K&U betrieben wird. Allerdings werde auch Raisch in Schömberg präsent bleiben, künftig allerdings mit einem eigenen Ladengeschäft an einem neuen Standort. Mit der Fertigstellung des Großprojektes "Neue Mitte" rechnet man bei Edeka Mitte 2015.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Calw

Ralf Klormann

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