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Schömberg Zuerst werden die Kosten ermittelt

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In der Alten Schule in Schömberg will der Schwäbische Albverein ein Heimatmuseum einrichten.Foto: Hauser Foto: Schwarzwälder Bote

Der Albverein Schömberg will in den ehemaligen Notariatsräumen in der Alten Schule ein Heimatmuseum einrichten. Im Gemeinderat wurde das Vorhaben positiv aufgenommen. Ehe man sich aber weiter mit dem Vorhaben befassen will, sollen zuerst die Kosten für die Erschließung des Museums ermittelt werden.

Schömberg. Bürgermeister Karl-Josef Sprenger führte in der Sitzung in der Stauseehalle aus, dass der barrierefreie Zugang und ein zweiter Rettungsweg zu klären seien. Denn diese seien bei der Neueinrichtung eines Museum zwingend nötig. Anders sehe es beim Narrenmuseum aus, das Bestandsschutz genieße.

Die Stadtverwaltung hatte daher vorgeschlagen, dem Vorhaben grundsätzlich zuzustimmen und dann die Kosten für die Erschließung zu klären. Sprenger betonte, dass das Heimatmuseum eine zusätzliche Attraktion im Städtle sein könnte.

Tommy Geiger zeigte sich mit diesem Vorgehen nicht einverstanden. "Wir stimmen jetzt zu und später müssen wir das Projekt aufgrund der Kosten um Jahre schieben oder ganz aufgeben. Damit verärgern wir nur diejenige, die sich engagieren wollen und Zeit in die Planung investieren." Er plädierte daher dafür, zuerst die Kosten für den barrierefreien Zugang und den zweiten Fluchtweg zu klären und dann über die Einrichtung des Museums zu entscheiden.

Geiger sprach sich auch dafür aus, etwa durch einen Außenaufzug gleich das gesamte Gebäude barrierefrei zu erschließen: "Wenn wir es machen, dann richtig." Diesem Vorschlag stimmte der Gemeinderat denn auch zu.

Zuvor hatte auch Frank Polich die Kosten für die Erschließung des Museums als "relevant" bezeichnet. Walter Schempp meinte, man könne auch einen Treppenlift installieren. Kerstin Kipp fand die Idee, in der Alten Schule ein Heimatmuseum einzurichten und dieses mit dem Narrenmuseum in einem Gebäude verknüpfen zu können, gut. Daniel Saffrin hingegen fragte nach dem "Betreiberkonzept".

Das Museum will der Albverein planen, einrichten und führen. Obmann Ansgar Sproll, der zusammen mit Hartmut Speck vom Vereinsvorstand, zur Sitzung gekommen war, erläuterte, dass im Verein schon seit längerer Zeit die Idee bestehe, ein solches Museum einzurichten. Die ehemaligen Räume des Notariats seien dazu geeignet; sie müssten allerdings saniert werden. "Die Betreuung, die Einrichtung und die Ideen zur Gestaltung des Museums wird der Albverein ehrenamtlich übernehmen. Das ist unser Beitrag."

Einen ersten Übersichtsplan hat der Albverein bereits vorgelegt. In den vier Räumen sollen diese Themenbereiche abgedeckt werden: Versteinerungen/Fossilien, Kelten/Alemannen, Mittelalter, Mühlen, Bauerntum, Handwerker, Vereine, Kirche, Erster und Zweiter Weltkrieg, Fasnet und Jagd. Auch dem Burgenmaler Konrad Albert Koch soll ein Teilbereich des Heimatmuseums gewidmet werden.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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