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Schömberg Zielgerichtete und wohldurchdachte Bildungsangebote

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Eine vielerorts verloren gegangene Handwerkskunst wird in der Ludwig-Uhland-Schule in Schömberg noch gelehrt: Der fachkundige Umgang mit einer Nähmaschine. Foto: Fisel Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Andrea Fisel

Schömberg. Schüler sollen Bildung als ganzheitliche Wahrnehmung ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten erfahren. Dieses Ziel strebt die Ludwig-Uhland-Schule (LUS) seit Jahren an; einen Einblick in ihren Schulalltag gab sie beim Tag der offenen Tür.

Damit ein Kind eine umfassende Ausrüstung für sein weiteres Leben mitbekommt, bedarf es zielgerichteter, wohldurchdachter Bildungsangebote, Übungen und Vorbilder. Schüler sollen für das situationsbedingte, verantwortungsbewusste, zielgerichtete und bestimmungsgemäße Erfüllen späterer Aufgaben sowie Problemlösungen schon früh vorbereitet werden.

Diese "Handlungskompetenz wird verstanden als die Bereitschaft und Befähigung jedes Einzelnen, sich in beruflichen, gesellschaftlichen und privaten Situationen sachgerecht durchdacht sowie individuell und sozial verantwortlich zu verhalten", gibt eine Handreichung der Kultusministerkonferenz vom September 2011 vor.

"Unsere Grundschule trägt mit ihrem musisch-kreativen Profil zu dieser ganzheitlichen Bildung bei", bestätigte Schulleiterin Ingrid Seilacher bei der Eröffnungsfeier. Der Wechsel zwischen Lernen, Bewegung und Entspannung fördere die Gesundheit der Kinder. Dazu gehöre das Erlernen eines Instrumentes ebenso wie Singen, Rhythmik, Sprachgestaltung oder Formenzeichnen ab Klasse 1, führte die Rektorin weiter aus. Nachfolgend können Schüler der Klasse 3 und 4 zwischen Modulen aus den Bereichen Textiles Werken, Musik, Technik, Bildende Kunst oder Experimentieren wählen. Freiwillige Arbeitsgemeinschaften wie Chor, Orff’sche Instrumente oder Theater runden das vielfältige Bildungsangebot der LUS ab.

"In unserer Werkrealschule dürfen Schüler entscheiden, was sie in zwei Stunden pro Woche aus dem Verbund Musik – Sport – Gestalten machen wollen", informierte Seilacher. In jahrgangsgemischten Gruppen werden das Spielen eines Blasinstrumentes, Gitarrenspiel, Break Dance, Jonglage oder Themen aus Bildender Kunst angeboten.

"Danken möchte ich dem Förderverein, mit dessen Unterstützung wir neue Möbel für unsere Mensa beschaffen konnten, aber auch dem Gemeinderat, der sich sehr für unsere Schule einsetzt", würdigte die Schulleiterin.

Während im Technikraum Teelichthalter aus Holzwürfeln fabriziert wurden, entstanden im Textil-Werkraum individuell verzierte Nadelkissen auf der Nähmaschine. Auf der einen Seite kamen nahezu akrobatische Einlagen beim Breakdance in der Mehrzweckhalle zur Aufführung, auf der anderen Seite gab die Theatergruppe pfiffige Sketche und Raps zum Besten. Mit Biologiequiz oder Schulhaus-Rallye gestaltete sich der Rundgang durch die Gebäude äußerst kurzweilig, die Saft-Bar der SMV oder das Café des Fördervereins kümmerte sich um das leibliche Wohl der Besucher.

Wie sich die Gestaltung eines Klassenzimmers an den alltäglichen Bedürfnissen eines Erstklässlers orientieren kann, zeigte Klassenlehrerin Susanne Vogel: "Dank der Liege- und Bastelecke muss ich ein Kind, das Kopfweh hat oder irgendeine gesonderte Betreuung braucht, nicht allein in einen anderen Raum schicken."

Ihre Redaktion vor Ort Calw

Ralf Klormann

Fax: 07051 20077

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