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Schömberg "Wir haben Grund zur Freude und zum Leben"

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Pfarrer Josef Schäfer zelebriert den Gottesdienst.Fotos: Schatz Foto: Schwarzwälder Bote

Schönes Wetter, himmlische Klänge und ein Festgottesdienst zum Himmelfahrtsfest Mariens mit Kräuterweihe lockte viele Palmbühlbesucher nach Schömberg.

Schömberg. Gefeiert wurden das Marienfest und die Kräuterweihe, zu denen Pfarrer Josef Schäfer die Gläubigen am Sonntag-Vormittag in der Kirche und auf dem Vorplatz begrüßte. Bei den Gottesdiensten über die beiden Tage wurden alle Kräuterbüschel traditionell gesegnet. Viele Besucher hatten Büschel oder gleich ganze Sträuße mitgebracht, um sie segnen zu lassen.

Mancher Gottesdienstbesucher erwarb sich auch ein Kräuterbüschel am Stand von Heike Schäfer. Hier wirkten zwei Familien aus Villingen und Dormettingen mit. Die Einnahmen werden schon seit vierzehn Jahren der Palmbühlkirche gespendet, verrät Heike Schäfer aus Ratshausen. Die Büschel enthielten, was Mitte August im Garten und auf Wiesen blüht und gedeiht: Lavendel, Kamille, Salbei, Schafgarbe und vieles mehr. Die Gebinde wurden teilweise mit duftenden Sommerblumen und Getreide noch umrahmt.

Symbol für die Zuwendung Gottes zu den Menschen

Die Katholische Kirche sieht die Kräuterweihe vor allem als Ausdruck für die Achtung vor der Schöpfung und die Heilkraft der Kräuter als Symbol für die Zuwendung Gottes zu den Menschen. Die Segnung verweise auf die Auferstehungshoffnung, "die Maria an ihrem irdischen Lebensende schon endgültig zuteil geworden ist", erklärte Palmbühlpfarrer Josef Schäfer.

Die Kräuter und Blumen sollen die Gläubigen zum Segen und Heil begleiten. Die Kräuterweihe an Mariä Himmelfahrt gehe außerdem auf einem alten Brauch zurück und stelle die enge Verbindung zur Schöpfung und Natur her.

In seiner Ansprache hielt er fest, dass Maria Vorsprecherin aller Glaubenden sei, und sie wurde Königin des Lebens. Ebenfalls ein großes Hoffnungszeichen trotz vieler Einschränkungen im Leben. "Wir haben Grund zur Freude und zum Leben", so Pfarrer Josef Schäfer.

Zahlreiche Gläubige brachten ihre eigenen Sitzgelegenheiten mit und füllten die im Abstand aufgestellten Bänken im Freien, um die Corona-Anforderungen einzuhalten. Die Besucher seien eine besondere geistige Hoffnungsgemeinschaft, die um eine baldige Wende in der derzeitigen Pandemiekrise bete, sagte Schäfer. Er hoffe, dass in Zukunft bald wieder normale Zustände herrschen werden, so der Palmbühl-Pfarrer. Auch war ersichtlich, dass der feierliche Gottesdienst die Gemeinschaft und traditionelle Bräuche stärke, die in der Corona-Pandemie zu kurz kämen.

Der Gottesdienst wurde von acht Alphornbläsern unter der Leitung von Reinald Riede und vom Frauenquartett "Himmelsklänge" musikalisch umrahmt und mitgestaltet. Die Musiker spielten wunderbare Melodien wie "Abend in den Bergen" und verabschiedeten sich mit "Maria, Dich lieben ist allzeit mein Sinn".

Ein "Vergelt’s Gott" an alle Beteiligten und Mitwirkenden

Die Chorgruppe "Himmelsklänge" eröffnete ihren musikalischen Beitrag mit Orgelbegleitung mit dem Eingangslied "Gegrüßt seist Maria", und des weiteren erklangen die Frauenstimmen unter anderem mit den Beiträgen "Wo ich steh..." und dem Schlusslied "Sancta Maria".

Abschließend sprach derPalmbühl-Pfarrer ein herzliches "Vergelt’s Gott" an alle Beteiligten und Mitwirkenden des Gottesdienstes aus, vor allem an alle Personen die ihre Hilfe während der Coronazeit anbieten.

Nach dem feierlichen Gottesdienst lud der musikalischer Leiter Reinald Riede noch mit der Formation Alphornklang und Schwobablech rund um die Palmbühlkirche zum Verweilen ein.

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