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Schömberg Windkraft: Nicht mehr als drei Anlagen möglich

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Die Windkraftanlagen sind im Nordschwarzwald sehr umstritten. Foto: © Stephan Leyk – stock.adobe.com.

Schömberg/Bad Wildbad - Sollten die Pläne für Windparks durchgehen, sehen etliche Schömberger Gemeinderäte den Kurort durch solche Anlagen regelrecht umzingelt. Kritisch sehen sie unter anderem die drei geplanten Anlagen auf dem Kälbling in Calmbach.

Gerade der von der EnBW AG vorgesehene Windpark mit drei Anlagen auf dem Kälbling ist einigen Gemeinderäten ein Dorn im Auge.

Negative Auswirkungen auf bestimmte Einrichtungen befürchtet

Besonders Gemeinderat Andreas Ehnis (CDU) kritisiert die Pläne auf dem Kälbling. "Bis zu 90 Prozent der Bewohner in Schömberg und Lan­genbrand sehen die Windräder", so Ehnis erbost. Er befürchtet negative Auswirkungen auf das Berufsförderungswerk und die Kliniken in Schömberg. "Um die Charlottenhöhe zu entwickeln, steht der Kälbling im Weg", sagt er zu den Plänen in der Nachbarkommune.

Schömbergs Gemeinderat Ehnis übt heftige Kritik

In Schömberg wird vor allem kritisiert, dass der Kälbling nah an der Grenze zur Glücksgemeinde liegt. Nach Meinung von Ehnis wäre zum Beispiel die Meisternhöhe für Windkraftanlagen besser geeignet. Das gelte auch für den Sommerberg und den Eiberg bei Höfen. "Der Preis ist uns zu hoch", stellt Ehnis klar.

Zudem sei die entsprechende Trafostation für sieben Windräder ausgelegt, argwöhnt Ehnis. "Wir haben dort einen Anschlusspunkt für die drei beantragten Windenergieanlagen vom Netzbetreiber zugewiesen bekommen", macht dagegen Dagmar Jordan deutlich. Sie ist Pressesprecherin der EnBW für die Region Mitte.

Naturschutzrechtliche Stellungnahme steht derzeit noch aus

Bad Wildbads Bürgermeister Klaus Mack bekräftigte am Mittwoch, dass definitiv drei Anlagen beantragt seien: "Die Fläche gibt nicht mehr her."

Jordan teilte zudem mit, dass das Genehmigungsverfahren beim Landratsamt Calw im Gange sei: "Aktuell sind noch die Themen Waldumwandlung und Naturschutz abschließend zu prüfen und zu klären." Das bestätigte Anja Härtel, Pressesprecherin des Landratsamtes Calw, auf Nachfrage des Schwarzwälder Boten. Aus Sicht des Naturschutzes ist ein Gutachten noch nicht vollständig, sodass die naturschutzrechtliche Stellungnahme noch aussteht, war von Härtel zu erfahren.

"Uns ist bekannt, dass ein Teil des Gemeinderates in Schömberg dem Windpark auf dem Kälbling skeptisch gegenübersteht", so Jordan. "Wir stehen aber im Austausch mit der Gemeinde und haben auch bereits über die Auswirkungen auf die genannten Einrichtungen diskutiert", fügte Jordan hinzu.

Von der Gemeinde Schömberg war am Mittwochnachmittag dazu keine Stellungnahme zu bekommen.

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