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Schömberg "The Voices": Das erreichte Niveau gibt es nicht zum Spartarif

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Der Vorsitzende des Chores "The Voices", Wolfgang Scheuermann, verabschiedete die Sängerin Marita Strebin. Foto: Verein Foto: Schwarzwälder Bote

Schömberg. Zur Mitgliederversammlung traf sich der Chor "The Voices" Schömberg in seinem Probenlokal. Der stellvertretende Bürgermeister Joachim Zillinger überbrachte die Grüße der Gemeinde. "Ich freue mich, dass ich endlich mal hier bei euch ›Voices‹ bin." Er betonte, dass es dem Gemeinderat über Fraktionsgrenzen hinweg wichtig sei, die örtlichen Vereine bestmöglich zu unterstützen. Er stellte die Bedeutung des Chors für die Region heraus. Mit einigen Zitaten unterstrich er die "einmalige Lebensbereicherung" des Gesangs. "Erhalten Sie sich dieses Hobby und beglücken Sie uns weiter", gab er dem 54 aktive Sänger zählenden Chor mit auf den Weg.

"Wir bedanken uns bei der Gemeinde, denn wir sind uns bewusst, dass sie sehr viel für uns tut", sagte der Vorsitzende Wolfgang Scheuermann. In seinem Bericht ließ der Vereinschef das vergangene, an Aktivitäten reiche Jahr Revue passieren. Er bedankte sich nicht nur bei den Vorstandskollegen und allen Sängern, die mit anpacken, wenn es was zu tun gibt, sondern auch bei der kompetenten und kreativen Chorleiterin Salome Tendies und ihrer flexibel einspringenden Vertreterin Miriam Kurrle für die stets unkomplizierte und konstruktive Zusammenarbeit.

Diesen Dank gaben die beiden Chorleiterinnen zurück. "Ich freu mich, dass ich mit euch einen Chor habe, der mir vertraut und mitgeht", sagte Tendies und stellte "die stilistische Breite heraus, die wir mittlerweile haben". Kurrle genießt es, zwischendurch "Töne zu klopfen, aber keine Verantwortung fürs Ganze zu haben".

Scheuermann blickte auf Termine und Konzerte im laufenden Jahr. Da sind zunächst zwei Matineen unter dem Motto "Musik – die beste aller Welten" zu nennen: Am Sonntag, 19. Mai, im Königlichen Kurtheater in Bad Wildbad, eine Premiere in der Kurstadt. Und am Sonntag, 2. Juni, zum wiederholten Mal im Parksaal in Bad Liebenzell.

Am 12. Juli steht ein Auftritt beim Gesangverein 1919 Sprollenhaus zu dessen 100-jährigem Jubiläum auf dem Programm, ferner werden zwei Hochzeiten musikalisch umrahmt und ein kleines Konzert am 19. Oktober in der Kirche in Höfen gestaltet.

Für den 28. September ist ein Chorausflug nach Speyer in der Vorbereitung.

Sängerin verabschiedet

2020 feiern "The Voices" ihr 20-jähriges Bestehen mit einem Konzert im Schömberger Kurhaus zusammen mit der Althengstetter Lehrer-Band.

Renate Kalmbach legte einen detaillierten Kassenbericht mit positivem Ergebnis vor. Der Antrag eines Mitglieds auf Senkung des Mitgliedsbeitrags wurde bei einer Enthaltung abgelehnt. In den Wortmeldungen hierzu wurde deutlich, dass es dem Chor wichtig ist, sein mittlerweile erreichtes Niveau zu halten. Dies sei nicht zum Spartarif zu erhalten, was fähige Chorleitung oder Mitwirkung von Musikern bei Konzerten angehe, war zu hören.

Außerdem können Chormitglieder Unterstützung bei privat organisierter Stimmbildung auf Nachweis erhalten, wie Scheuermann betonte. Er rief dazu auf, hiervon wieder mehr Gebrauch zu machen.

Workshops zur Stimmbildung oder zur Bühnenpräsenz für den ganzen Chor regte ein weiterer Antrag an, was alle Anwesenden befürworteten. Mitte des Jahres wird eine weitere Mitgliederversammlung stattfinden, bei der über eine Satzungsänderung bezüglich der Aufwandsentschädigung für Vorstandsmitglieder entschieden werden soll. Außerdem gilt es, den Turnus für Vorstandswahlen anzupassen.

Mit Marita Strebin wurde eine Chorkollegin im Alt mit einem Präsent verabschiedet. Sie war Gründungsmitglied der "Voices" und ist im vergangenen Jahr mit ihrem Mann aus Schömberg weggezogen.

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