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Schömberg TG erlässt Pacht fürs Sportheim

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Kein Gastronomiebetrieb im "Waldeck": Die TG Schömberg erlässt die Pacht. Fotos: Visel Foto: Schwarzwälder Bote

Schömberg/Dotternhausen/Ratshausen/Dormettingen. Betroffen von der Corona-Krise sind seit Wochen auch die Vereine. Es findet kein Vereinsleben mehr statt, Proben, Training, Feste und der Spielbetrieb sind abgesagt. Und damit natürlich auch der Gastronomiebetrieb in den Sportheimen.

Viele Vereine betreiben ihre Sportheime in Eigenregie, die sie von der Gemeinde gepachtet haben – wie etwa der SV Dotternhausen. Daher stellt sich die Frage, ob die Gemeinden den Vereinen die Pacht erlassen oder kürzen sollen für die Zeit, in der kein Sport- und Gaststättenbetrieb stattfinden kann.

Über diese Frage, so der Dotternhausener Amtsverweser Alfons Kühlwein, müsse im Gemeinderat noch geredet werden. Dabei geht es ihm aber nicht nur allein um die Pacht fürs Sportheim, sondern es gehe dabei generell um die Vereinsförderung und wie diese während und nach der Corona-Zeit geregelt werde. Er verweist auf die Krise 2009: Damals hätten viele Gemeinden angesichts der sinkenden Finanzmittel die Zuschüsse für die Vereine gekürzt. "Wir müssen aber jetzt verhindern, dass das Vereinsleben zusammenbricht", betont der Amtsverweser, "sondern dafür sorgen, dass diese ihre wichtige gesellschaftliche Aufgabe weiter erfüllen können."

Vor einer etwas anderen Situation steht die Turngemeinde Schömberg (TG), der das Sportheim Waldeck gehört. Dieses ist seit einigen Wochen an Christos Garanis verpachtet, der es mit seiner Frau Angeliki Hadjinikola betreibt, nachdem sie 13 Jahre lang den "Adler" in Wellendingen geführt hatten. Aber Garanis hatte nur einige Zeit geöffnet, als er wegen Corona schon wieder schließen musste. Für den TG-Vorsitzenden Walter Schempp steht daher außer Frage, dass man dem Pächter in der jetzigen Situation unter die Arme greifen müsse. So hat die TG die Pacht für den Monat April erstmal erlassen. Denkbar sei dies auch noch für den Mai, falls es die Situation erfordere. Schempp geht derzeit jedoch nicht davon aus, dass der Gesamtverein aufgrund der Corona-Lage bei der Stadt über die reguläre Vereinsförderung hinaus Unterstützung beantragen müsse. Für die einzelnen Abteilungen könne er dies im Moment nicht sagen.

Der Dormettinger Bürgermeister Anton Müller bestätigt, dass seitens der Vereine noch keine Anfragen auf weitere Unterstützung eingetroffen seien. Man habe aber ein Treffen mit den Vereinsvorständen geplant, sobald die Situation dies zulasse. Solange die Halle von den Vereinen nicht benutzt werden könne, falle auch keine Nutzungsgebühr an, betont Müller.

Auch in Ratshausen sei bisher noch kein Verein wegen weiteren Hilfen vorstellig geworden, informiert Bürgermeister Heiko Lebherz. "Wir haben aber auch eine großzügige Förderung der Vereine." Die jeweiligen Vereinsheime sind in der Hand des Tennisclubs beziehungsweise des Sportvereins.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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