Mitunter geht es in der Talstraße in Schömberg ziemlich eng zu. Die CDU-Fraktion im Gemeinderat forderte deshalb ein beidseitiges Parkverbot. Foto: Fritsch

CDU-Fraktion fordert Gegenmaßnahme der Gemeinde. Bürgermeister sichert Konzept zu.

Schömberg - Zu keiner Lösung ist der Schömberger Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung hinsichtlich der Parksituation in der Talstraße gekommen. Nach einer kontroversen Diskussion wurde das Thema zurückgestellt.

Die CDU-Fraktion hatte den Antrag gestellt, ein beidseitiges Parkverbot vom Beginn der Talstraße bis zur Einmündung in die Brunnenstraße zu erlassen.

Lieferverkehr hat Probleme

Gemeinderätin Ulrike Mayrhofer (CDU) klagte, dass nach der Sanierung der Straße mit der Absenkung der Bürgersteige wild geparkt werde. So seien die Rettungswege nicht mehr gesichert. "Es kann nicht sein, dass der Lieferverkehr nicht durchkommt", ergänzte Udo Bertsch (CDU).

"Ein komplettes Parkverbot ist nicht durchsetzbar", war Elfriede Mösle-Reisch (SPD) überzeugt.

Gerold Kraft, Fraktionsvorsitzender der Unabhängigen Wählervereinigung (UWV), wandte ein, dass es in der Kommune viele ähnliche Situationen gebe, wo die Gemeinde nicht tätig werde. Er regte verstärkte Kontrollen an.

Jürgen Krauth-Kopp (UWV) mahnte zu Augenmaß. SPD-Fraktionschefin Susanne Ring fragte, was eigentlich diejenigen machen sollen, die in Häusern ohne Stellplätze wohnen.

Verwaltung sollte provoziert werden

Daraufhin relativierte CDU-Fraktionschef Joachim Zillinger die Vorstellungen seiner Partei. Den Christdemokraten sei es darum gegangen, mit dem Antrag zu provozieren und die Verwaltung dazu zu bewegen, ihren Job zu machen und Vorschläge zu unterbreiten.

Rathauschef Matthias Leyn sicherte dem Gremium zu, dass sich die Verwaltung Gedanken über ein Parkierungskonzept mache. Es soll im Technischen Ausschuss beraten werden. Anschließend ist geplant, es dem Landratsamt vorzulegen, um es dann umzusetzen.

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