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Schömberg Startschuss für den Notarztstandort

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Siegbert Nischke, Vorsitzender des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) des Regionalverbandes Pforzheim-Enz (von links), übergab am Montag den elektronischen Schlüssel des Einsatzfahrzeugs an Dominik Karst, stellvertretender Rettungsdienstleiter des ASB in Pforzheim. Mit ihm freuen sich Notarzt Stefan Gromer, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin in Tübingen, Hartmut Keller, Geschäftsführer der AOK Nordschwarzwald, Christian Tischler vom ASB-Landesverband sowie Margarete Janson, Geschäftsführerin der Sana Kliniken Bad Wildbad. Foto: Krokauer Foto: Schwarzwälder Bote

Die Zahl der Notfälle ist in der Region Schömberg gestiegen. Ein Gutachten aus dem Jahre 2017 hat gezeigt, dass dort ein vollwertiger Notarztstandort notwendig ist. Er wurde deshalb am Montag im Gewerbegebiet in Schwarzenberg in Betrieb genommen.

Schömberg-Schwarzenberg. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Baden-Württemberg, Region Pforzheim-Enz betreibt den Standort. Damit gibt es ab sofort ein Notarzteinsatzfahrzeug, das mit einem Notarzt und einem Rettungsassistenten beziehungsweise einem Notfallsanitäter besetzt ist, informierte Christian Tischler vom ASB-Landesverband Baden-Württemberg bei einer Einweihungsfeier am Montag. Diesen stellt der ASB. Für die Notärzte sind die Sana Kliniken in Bad Wildbad verantwortlich. Sie kooperieren mit dem Deutschen Institut für Katastrophenmedizin mit Sitz in Tübingen.

Tischler ging auch auf das Gutachten ein. Ab 500 Fällen pro Jahr ist ein Standort mit einem doppelt besetzten Fahrzeug notwendig. Derzeit gebe es im Bereich Schömberg bereits 750 bis 800 Fälle pro Jahr, so Tischler.

Der Bereichsausschuss für den Rettungsdienstbereich Calw beschloss deshalb, einen vollwertigen Notarztstandort einzurichten. Von Oktober bis Dezember 2018 ist die Versorgung zwischen 7 und 19 Uhr sichergestellt. In diesem Zeitraum steht auch der selbstfahrende Notarzt Peter Löffelhardt ergänzend in den Nachtstunden und folglich mit dem Regel-Notarzt im bisherigen Versorgungsumfang zur Verfügung. Er ist in dieser Funktion seit 2009 tätig. Der Vertrag mit ihm läuft am 31. Dezember aus.

Hartmut Keller, Geschäftsführer der AOK Nordschwarzwald und derzeitiger Vorsitzender des Bereichsausschusses, betonte in der Pressekonferenz am Montag, dass der Vertrag mit Löffelhardt bis Ende des Jahres gelte. Löffelhardt selbst war bei der Eröffnungsfeier nicht anwesend. Er war am Montag auch nicht für eine telefonische Stellungnahme zu erreichen. Ab 1. Januar 2019 ist die Versorgung dann für 24 Stunden sichergestellt. Um einen solchen Standort zu unterhalten sind laut Personalschlüssel 4,8 Stellen notwendig.

Eventuell gibt es ein zweites Fahrzeug

Die Krankenkassen lassen sich einen solchen Standort mit allem Drum und Dran rund eine halbe Million Euro, rechnete Keller vor. Tischler sagte, dass es das Ziel des ASB sei, längerfristig die derzeit in Schwarzenberg stehenden Container durch ein Gebäude zu ersetzen. Nach den Worten von Siegbert Nischke, Vorsitzender des Regionalverbandes Pforzheim-Enz des ASB, stehen in Schwarzenberg momentan 99 Quadratmeter in den Containern zu Verfügung. Dort stehen für den Notarzt sowie den Rettungsassistenten beziehungsweise den Notfallsanitäter jeweils ein Zimmer zur Verfügung. Außerdem gibt es für Frauen und Männer jeweils einen Umkleideraum mit Bad, WC und Dusche. Außerdem gibt es einen Aufenthaltsraum sowie ein Zimmer, in dem die Medikamente weggesperrt werden können. Ein Foyer sowie ein Raum mit einer Spüle ergänzen das Angebot. "Eventuell bekommt der Standort ein zweites Fahrzeug", so Nischke. Deshalb lässt der ASB eine 42 Quadratmeter große Doppelgarage bauen.

Der Betrieb eines Notarztstandortes mit Notarzt sowie Rettungsassistenten beziehungsweise Notfallsanitäter kostet im Jahr rund 500 000 Euro.

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