Schömberg (bv). Bis zur Sommerpause wollen die Mitgliedsgemeinden des Verwaltungsverbands Oberes Schlichemtal (GVV) in Sachen Unterbringung der GVV-Geschäftsstelle entscheiden. Dieser Beschluss ist in der Verbandsversammlung gefasst worden. Der Verbandsvorsitzende, Schömbergs Bürgermeister Karl-Josef Sprenger, wies darauf hin, dass in den vergangenen Wochen nur wenige Präsenzsitzungen der Gremien stattgefunden hätten. Die Stadt Schömberg habe den Wunsch, das Thema bis zu der Sommerpause in den Gremien zu beraten, um Klarheit darüber zu erhalten, ob gemeinsame Planungen von Stadt und Verband für eine räumlich getrennte, dennoch benachbarte Unterbringung im Rathaus, das saniert und erweitert werden soll, in Angriff genommen werden können. Daniel Saffrin aus Schömberg, der einen entsprechenden Antrag gestellt hatte, monierte in diesem Zusammenhang, dass Verbandsgemeinden dieses Thema nichtöffentlich beraten hätten: "Dafür gibt es überhaupt keinen Grund. Wir können mit jedem Ergebnis leben."