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Schömberg Stadt sucht neuen Knöllchenverteiler

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Freut keinen, muss aber sein: Strafzettel fürs Falschparken Foto: Dedert

Schömberg - Falschparker aufgepasst: Die Stadt Schömberg ist auf der Suche nach einem neuen Gemeindevollzugsbediensteten. Hintergrund ist, dass die bisherige Mitarbeiterin, die auf den Straßen der Gemeinde Knöllchen verteilt hat, wegen Schwangerschaft in Elternzeit ist.

Seit 2017 gibt es in Schömberg eine 25-Prozent-Stelle für den Gemeindevollzugsdienst. Der sorgt dafür, dass auf den Straßen im Städtchen und am Stausee nicht wild geparkt wird. Das hat der Stadt im vergangenen Jahr 5800 Euro in die Kassen gespült. Die bisherige Stelleninhaberin geht in Elternzeit, weswegen die Stadt nun eine Nachfolge sucht.

25 bis 35 Prozent-Stelle

Die neue Stelle soll zwischen 25 und 35 Prozent betragen und unbefristet sein. Bei der eventuellen Rückkehr der bisherigen Gemeindevollzugsbediensteten könnte der Vollzugsdienst aufgestockt oder das Personal anderweitig eingesetzt werden.

Bislang erstreckte sich die Arbeitszeit der Gemeindevollzugsbediensteten auf zwei halbe Tage, von denen der eine festgesetzt war. Der zweite halbe Tag wurde jede Woche auf einen anderen Tag gelegt – Wochenenden inklusive – so dass die Autofahrer stets mit Kontrollen rechnen mussten.

Ausbildung kostet Geld - Personal besser ausleihen?

Da der Gemeindevollzugsdienst grundsätzlich die gleichen Befugnisse wie die Polizei hat, sind umfangreiche Schulungen notwendig. Dazu gehören Kurse zur Konfliktbewältigung und Umgang mit dem Computerprogramm zum Erstellen der Bußgeldbescheide. Diese Schulungen sowie die Erstausstattung des neuen Gemeindevollzugsbediensteten kosten rund 5000 Euro. Hinzu kommen 10 000 Euro Personalkosten für die 25-Prozent-Stelle.

Der Gemeinderat regte deswegen an, dass die Verwaltung bei benachbarten Gemeinden, die bereits Gemeindevollzugsbedienstete haben, nachfragt, ob diese auch in Schömberg ihren Dienst verrichten könnten – Kapazitäten vorausgesetzt. So könnte sich die Stadt zumindest die Schulungskosten sparen. Bürgermeister Karl-Josef Sprenger versprach, sich bei seinen Kollegen kundig zu machen.

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