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Schömberg Sprenger: "In vielen Bereichen gut dabei"

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Bürgermeister Karl-Josef Sprenger steht vor dem Schömberger Rathaus, das saniert werden soll. Im Hintergrund ist die Fläche für die Rathaus-Erweiterung zu sehen. Damit steht ein weiteres Millionen-Projekt im Städtle an.Foto: Visel Foto: Schwarzwälder Bote

Die Schömberger Stadtverwaltung will in diesem Jahr relativ rasch mit den Planungen für den Haushalt 2021 beginnen. Es stehen einige Großprojekte an. Und dann ist da noch die Corona-Krise, die sich sicherlich auf die städtischen Finanzen auswirken wird.

Schömberg. "In diesem Jahr sind wir haushaltstechnisch noch in der Spur", sagt Bürgermeister Karl-Josef Sprenger. "Wie sich die Einnahmen aber künftig entwickeln werden, ist noch mit großen Fragezeichen versehen." Daher gelte für die steuerschwache Stadt auch weiterhin die Maxime, sparsam zu wirtschaften, Drittmittel "optimal zu generieren" und Zuschüsse so gut es geht zu nutzen.

Als Schwerpunkte der kommunalpolitischen Arbeit in Schömberg nennt Sprenger für die nächsten Jahre unter anderem die Entwicklung des Bahnhofareals und Rathausneubau, die Überplanung des Pfarrscheuerareals in Schörzingen sowie die Weiterentwicklung der Schulen und Kindergärten und die zeitgemäße Gestaltung der Sportstätten.

Dazu komme die Bereitstellung von Wohnraum. Dabei stelle sich auch die Frage, wie man den Spagat schaffe zwischen der bestehenden Wohnnutzung und der innerörtlichen Nachverdichtung: "Wie weit reicht da die gesamtgesellschaftliche Solidarität?"

Und dann ist die Corona-Krise, die sich auf sämtliche Bereiche des öffentlichen Lebens auswirkt. Sprenger nennt in diesem Zusammenhang den ehrenamtlichen Bereich, die frühkindliche Erziehung und die Schulen, den Einzelhandel und die Gastronomie. Mit den neuen Pächtern im "Zollhaus", wo die Außengastronomie nun gestattet sei, sowie dem Neubau von Christoph Besenfelder am Markplatz werde der Innenstadtbereich weiter aufgewertet.

Handel hat noch Potenzial

Im Bereich des Einzelhandels könne man in Schömberg jedoch nicht ganz zufrieden sein. Es fehle ein Drogeriemarkt, sagt Sprenger und betont, dass es sehr schwierig sei, hier jemanden zu finden. Immerhin habe die Stadt mit der Ansiedlung der neuen Zahnarzt- und Physiopraxen im neuen Feuerwehrgerätehaus große Fortschritte im medizinischen Sektor gemacht: "Da wollen wir stark sein und bleiben."

Ingesamt, blickt Sprenger auf die kommunalpolitische Arbeit der vergangenen Jahre zurück, sei man in Schömberg gewaltig vorangekommen. Stichworte seien das Kinoareal, die Kombinutzung im Feuerwehrhaus und der Ausbau der Kleinkindbetreuung, etwa mit dem Bau der neuen Kinderkrippe in Schörzingen. Aber auch hinsichtlich der Neuausweisung von Baugebieten, der Straßensanierung und dem geplanten Ausbau der Erdgasversorgung haben "wir unsere Hausaufgaben gemacht". Sprengers Fazit: "Wir sind in vielen Bereichen gut dabei."

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