Gemeinsamer Spatenstich (von links): Heiner Keller, Carsten Lachenauer, Bastian Rosenau, Bettina Mettler, Antje Keller und Florian Schumacher. Foto: Gemeinde Foto: Schwarzwälder-Bote

Produzent von Spezialgasen baut Halle / Drittes Unternehmen unterschreibt Vertrag über Grundstück

Schömberg. Bereits Mitte November unterschrieb Heiner Keller, Geschäftsführer der Firma Deuste-Steininger GmbH, den Kaufvertrag über ein 2 500 Quadratmeter großes Grundstück im Interkom Nordschwarzwald. Nachdem der in Waldrennach wohnende Keller vor elf Jahren die Geschäftsführung des im Jahr 1971 gegründeten Unternehmens übernommen hatte, wird er den Betrieb nun aus Mühlhausen/Kraichgau nach Langenbrand umsiedeln.

Dies ist die zweite Ansiedlung im zehn Hektar großen Interkom, wovon der erste Bauabschnitt im Jahr 2011 gemeinsam von den Gemeinden Schömberg, Engelsbrand und Unterreichenbach fertiggestellt wurde. Die Firma Deuste-Steininger GmbH produziert und vertreibt Spezialgase zum Kalibrieren von Messgeräten. Abnehmer sind unter anderem das Bundesumweltamt, Universitäten, Raffinerien und die chemische Industrie. Auf dem Areal werden eine Produktionshalle sowie ein Bürogebäude errichtet.

Zum Spatenstich trafen sich jetzt Bürgermeisterin Bettina Mettler, Engelsbrands Bürgermeister Bastian Rosenau sowie Unterreichenbachs Bürgermeister Carsten Lachenauer mit Heiner Keller und seiner Ehefrau Antje sowie Florian Schumacher, dem kaufmännischen Leiter der Gewerbebau Schumacher und Partner GmbH. "Wir gratulieren Ihnen zu Ihrer Entscheidung und heißen Sie herzlich willkommen im Interkom Nordschwarzwald." Mit diesen Worten stieß man bei einem Glas Sekt auf eine erfolgreiche Maßnahme der Eheleute Keller an.

Dass am gleichen Tag ein Vertreter von der Firma CCL Projektentwicklung den Kaufvertrag über das dritte Grundstück im Interkom unterschrieben hatte, war noch einmal mehr Anlass zur Freude bei den Mitgliedern des Zweckverbandes. Da es im Interkom Nordschwarzwald zu jedem Grundstück ein Bäumchen als Geschenk gibt, übergaben Mettler, Rosenau und Lachenauer jeweils eine junge Buche an Heiner Keller und nachträglich an Marc Vent, der im Juli das erste Grundstück erworben hatte.

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