Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Schömberg Seit Jahrzehnten vielfältig engagiert

Von
Geehrt und verabschiedet worden sind Mitglieder des katholischen Schömberger Kirchengemeinderats: (von links) Juliana Haas, Angelika Faulhaber-Leopold, Anette Schwenk, Manfred Wachter, Johannes Holdt, Pia Seeburger und Stephan Kiener.Foto: Breisinger Foto: Schwarzwälder Bote

Ganz im Zeichen von Ehrungen verdienter aktueller und ehemaliger Kirchengemeinderatsmitglieder ist der Gottesdienst am Sonntagvormittag in der Schömberger Stadtkirche St. Peter und Paul gestanden.

Schömberg. "Ihr alle wart und seid seit mindestens 15 Jahren im Kirchengemeinderat treu dabei und engagiert euch auf vielfältige Weise für die Kirchengemeinde", würdigte der Pfarrer der Seelsorgeeinheit Oberes Schlichemtal, Johannes Holdt, der mit dem neuen Kirchengemeinderatsvorsitzenden der Seelsorgeeinheit, Manfred Wachter, die Martinus-Ehrennadeln der Diözese überreichte, die Geehrten.

Nach jeweils 15 Jahren im Kirchengemeinderat scheiden Anette Schwenk und Stephan Kiener aus dem Gremium aus. Schwenk ist Leiterin der Nachbarschaftshilfe und engagiert sich in der Missionsarbeit. "Sie waren eine echte Bereicherung für den Kirchengemeinderat", so Holdt.

Kiener ist Vorsitzender des Kirchengemeindechors. "Ihnen obliegt die schwere Aufgabe, nach der langen Pause wieder den Kirchenchor zum Laufen zu bringen", richtete Holdt einige Worte an Kiener. Für 15 Jahre Mitgliedschaft wurden Pia Seeburger, die den Sternsängeraktionen und dem Familiengottesdienst den Stempel aufdrückt und laut Holdt immer "zur Stelle ist, wenn jemand gebraucht" wird, sowie Juliana Haas, die im Namen der Gemeinde die Jubilare an ihrem Geburtstag besucht, geehrt.

Angelika Faulhaber-Leopold, die die Vorgängerin von Wachter als Kirchengemeinderatsvorsitzender war und seit Jahren bei den Sternsängeraktionen in vorderster Front mit dabei ist, ist seit 19 Jahren im Kirchengemeinderat. In der in Abwesenheit geehrten Edeltraud Schneider sieht Holdt eine "zuverlässige Kraft in allen Bereichen". Schneider war lange Kirchenpflegerin und kümmerte sich um die gemeinsamen Gottesdienste mit den Kindergartenkindern und die Sternsängeraktionen, seit 23 Jahren engagiere sie sich in vorbildhafter Manier für den Kirchengemeinderat.

Es war gleichzeitig der erste Gottesdienst seit Mitte März, an dem wieder Ministranten den Pfarrer unterstützen durften. "Das ist ein Hoffnungsschimmer am Horizont, so langsam kehrt wieder Normalität ein", freute sich Holdt über diese Premiere. Zudem darf seit jetzt auch erstmals wieder in gewisser Weise in Form von liturgischen Antworten, Kehrversen und dem Sanctuslied mitgesungen werden. Der restliche Gesang wurde von Hermann und Kunigunde Dannecker übernommen. Holdt bezeichnete diese Maßnahme als "Schritt in die richtige Richtung". In seiner Predigt ging Holdt auf das Vergeben ein, das schon in der Bibel eine große Rolle spielte. Die goldene Regel des Zusammenlebens von Paulus laute: "Ertragt euch und vergebt einander". Auf die Frage seines Jüngers Petrus, wie oft wir vergeben müssen, antworte Jesus mit dem "Gleichnis des unbarmherzigen Gläubigers". "Vergeben und verzeihen ist nicht immer leicht, denn es heißt verzichten auf Wiedergutmachung", so Holdt.

Artikel bewerten
1
loading
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.