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Schömberg Schömberg rüstet sich für Zeit nach der Krise

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Auch wenn die Glückszentrale in Schömberg momentan geschlossen ist, laufen im Hintergrund viele Projekte. Foto: Krokauer Foto: Schwarzwälder Bote

Das Coronavirus hat den Tourismus nahezu vollständig zum Erliegen gebracht. Das gilt auch für Schömberg. Im Hintergrund laufen aber viele Projekte weiter.

Schömberg. Um die Corona-Pandemie einzudämmen, ist jedoch zunächst bis 19. April eine Vielzahl von Einrichtungen geschlossen. Alle Veranstaltungen bis 3. Mai wurden abgesagt. Wie es danach weitergeht, muss abgewartet werden.

Sehr viel im Kontakt mit Betrieben, um Hilfestellung zu leisten

Doch im Hintergrund laufen zahlreiche Projekte weiter, macht Marina Moser, Leiterin der Touristik und Kur (TuK) in Schömberg, deutlich. So stehe die TuK sehr viel im Kontakt mit den Betrieben, um Hilfestellung zu leisten und Informationen weiterzugeben. "Unter anderem haben wir die Kampagne ›Gemeinsam gegen die Krise‹ gestartet und wollen damit gemeinsam aufrufen, auch in dieser Zeit die lokalen Betriebe zu unterstützen und die vielfältigen Angebote zu nutzen oder auch Investitionen auf die Zeit danach zu verschieben", schreibt Moser per E-Mail. Die TuK denkt aber auch an die kleinen Bewohner der Glücksgemeinde. So habe sie einen Malwettbewerb für Kinder gestartet, um die Familien bei der Freizeitgestaltung zu Hause zu unterstützen, schreibt Moser.

Ein wichtiger Bereich ist der Aussichtsturm "Himmelsglück" und der Pfad mit dem Namen "Augenblickrunde". Schließlich laufen die Bauarbeiten weiter. "Für den Turm wird aktuell ein ausführliches Marketingkonzept erarbeitet und auch die Ausschreibung der Augenblickrunde vorbereitet", teilt Moser mit. Es gelte, die Zeit zu nutzen, die Dinge vorzubereiten, zu erarbeiten, abzustimmen, um im Zeitplan zu bleiben. "Wir werden auch in den nächsten Tagen mit den ersten Maßnahmen an die Öffentlichkeit gehen. So ist für die kommenden Tage der Start einer Facebook-Seite und der Livegang eines Blogs geplant", schreibt Moser. "Hier ist es unser Ziel, laufend über den Baufortschritt zu informieren und auch spannende Hintergrundinfos zu liefern", fügt sie hinzu. Beim Turmpfad "Augenblickrunde" hofft die Glücksgemeinde auf einen Zuschuss in Höhe von 144 000 Euro. Die Gesamtkosten für den Pfad sollen bei 270 000 Euro liegen, teilte Garten- und Landschaftsarchitekt Fritz Kusterer, Geschäftsführer der werkgruppe gruen in Bad Liebenzell, bei einer Gemeinderatssitzung im Februar mit.

Auch an Konzepten wie dem geplanten Heilwald werde weitergearbeitet und alles Notwendige in die Wege geleitet, versichert Moser. "Selbstverständlich wird die Zeit auch genutzt, unsere Infrastruktur wie Rad- und Wanderwege oder auch unser Kurhaus zu prüfen und eventuelle Reparaturen vorzunehmen", war von der TuK-Leiterin zu erfahren.

Mit den Einrichtungen und Leistungsträgern arbeite die TuK gerade an Maßnahmen und Konzepten, wie Schömberg nach der Corona-Krise auf dem Tourismusmarkt auftreten wolle, so die Leiterin der TuK. "Denn der Blick nach vorne ist jetzt sehr wichtig", ist Moser überzeugt. Die Bevölkerung und die Gäste dürften auf die eine oder andere Idee gespannt sein, schreibt die TuK-Leiterin. Sie möchte aber noch nicht zu viel verraten. Eine große Rolle spielt dabei bereits das Jahr 2021. So arbeitet die TuK an einem neuen Konzept für Veranstaltungen im Kurhaus, auf der Terrasse und im Kurpark, war von Moser zu erfahren.

Größere Investitionen in Häusern erst einmal zurückgestellt

Ansonsten würden größere Investitionen in den Häusern erst einmal zurückgestellt oder vorerst gar nicht geplant, berichtet die Leiterin der TuK. "Kleinere Reparatur- oder Modernisierungsmaßnahmen laufen bei einigen Betrieben aber gerade im Hintergrund weiter", fügt sie hinzu. "Manche Maßnahmen werden aktuell auch vorgezogen, um hinterher für Gäste und Kunden wieder im neuen Glanz präsent zu sein", so Moser.

Derzeit prüft der Bund nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, ob für abgesagte Reisen statt Barauszahlungen nicht Gutscheine ausgegeben werden sollen. Moser glaubt, dass dies für manche Bereiche ein Ansatz sein kann. "Da bei uns in der Gemeinde aktuell überwiegend Individualreisen stattfinden und für unsere Kulturveranstaltungen die Tickets oftmals erst kurz vorher gekauft werden, profitieren gerade die kleinen Betriebe und Einrichtungen aus unserer Sicht eher weniger von dieser Regelung", schreibt sie mit Blick auf Schömberg. Hier sei es notwendig, weitere Konzepte zu erarbeiten, um auch diese Betriebe zu unterstützen. "Eine schöne Initiative im Tourismus ist aber die Gäste dazu aufzurufen, ihre geplante Reise nicht komplett zu stornieren, sondern zu verschieben", findet Moser.

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