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Schömberg Schömberg befindet sich in rasantem Wandel

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Jürgen Wöhr (von links), Karl-Heinz Bertsch, Dieter Wiedenmann, Matthias Leyn, Steffi Stocker und Stefan Wöhr bei der Präsentation des Heimatbriefs Foto: Kraushaar Foto: Schwarzwälder Bote

Der neue Schömberger Heimatbrief ist da – wegen der Corona-Pandemie allerdings rund ein halbes Jahr später als geplant.

Schömberg. "Beim letzten Mal hatten wir uns noch über das neue Konzept für die Präsentation des Heimatbriefes im Foyer der Rathauses mit Sekt und mehr als 60 Gäste gefreut. Durch den Corona Virus haben wir die Präsentation der 24. Auflage vom März auf den Herbst verschoben, und jetzt haben wir noch schlechtere Zahlen" – aus dem Grußwort von Matthias Leyn waren die Bedenken ob der aktuellen Situation herauszuhören. "Der Kursaal ist derzeit die wichtigste Räumlichkeit. Er ist das einzige öffentliche Gebäude, das solche Veranstaltungen wie heute noch ermöglicht", erklärte Schömbergs Bürgermeister.

Im Gegensatz zum Vorjahr war der Kreis der Gäste überschaubar. Unter denen ließ es sich der Ehrenvorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins (HGV) Schömberg, Karl-Heinz Bertsch, trotz Corona nicht nehmen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Musikalisch umrahmt von den "Wöhr Brüdern" – die gehören einfach zu Schömberg dazu – so Dieter Wiedenmann, stellte der Vorsitzende des HGV das 128 Seiten starke Werk vor. Ein besonderes Dankeschön richtete er an den Schwarzwälder Boten, von dem zahlreiche Artikel stammen würden, an die Sponsoren, ohne die die 24. Auflage nicht möglich gewesen wäre, und an Steffi Stocker von der Kur und Touristik Schömberg, die ehrenamtlich die Gestaltung des Heimatbriefs übernommen hatte. "Es war eine wahre Freude, mit Ihnen zu arbeiten", lobte Wiedenmann. "Der 24. Heimatbrief 2019 steht auch online zum Runterladen zur Verfügung", stellte der Vorsitzende eine ­ Neuerung vor.

Zu wenig junge Menschen im Ehrenamt

Übereinstimmend klang durch, dass der Heimatbrief als eine elementare Aufgabe des HGV angesehen wird. "2019 hat sich rasant ent­wickelt, es ist viel in Schömberg passiert", sagte Wiedenmann beim Aufschlagen der ersten Seite. Ein Foto der "Alten Krone" aus dem Jahr 1926 ziert das Titelblatt. In der Präsentation folgen der Neujahrsempfang, Glasfaserausbau, neue Sporthalle und das Thema Aussichtsturm "Himmelsglück". Schömberg, so Wiedenmann, befinde sich in einem rasanten Wandel. Einiges bliebe dabei aber auch auf der Strecke. "Junge Mitbürger für ein Ehrenamt in den Vereinen zu begeistern, ist ein Problem", stellte der Vorsitzende nicht nur bei einem Blick auf den eigenen Verein fest. "Wir haben ein wunderschönes Backhaus. Das wird aber nicht angenommen, weil der Aufwand den Menschen für ein persönliches Backerlebnis einfach zu groß ­erscheint."

Über den größten Zuschuss, den die Gemeinde je erhalten haben – 1,235 Millionen für den Aussichtsturm – spannte er den Bogen bis zum Jahresende 2019, wo erstmals das neu praktizierte Konzept für den Schömberger Weihnachtsmarkt zum Tragen gekommen ist. "Das Lichtkonzept war wunderschön. Ich hoffe ,dass wir das in wenigen Wochen nochmals wiederholen können", warf Wiedenmann in seinem Schlusswort einen besorgten Blick nach vorne.

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