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Schömberg Schicksal des Wellenbads ist jetzt endgültig besiegelt

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Nächstes Jahr wird das Schömberger Wahrzeichen abgerissen. Foto: Stocker Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Steffi Stocker

Schömberg. Endgültig besiegelte der Gemeinderat am Dienstag das Schicksal von Schömbergs Wahrzeichen. Im kommenden Jahr wird das Wellenbadgebäude abgerissen.

Damit verschwindet dann auch der Leuchtturm von der Bildfläche. Ohne ein Aufbäumen wurde der Beschluss allerdings nicht gefällt. "Wir können dem Abriss erst zustimmen, wenn der erste Spatenstich für ein neues Hallenbad erfolgt ist", verwies Martin Hackenberg für die CDU-Fraktion auf einen Beschluss des Gremiums vor genau fünf Jahren. Damals hatten die Räte festgelegt, bis 2009 eine neue Schwimmgelegenheit zu schaffen. Den Willen, diesen Beschluss umzusetzen, untermauerte Gerold Kraft. "Wenn das Ding endlich weg ist, kehrt Ruhe ein", zog er am Dienstagabend sein Fazit, zumal niemand an dem Gebäude interessiert sei.

Das hatte im Vorfeld Bürgermeisterin Bettina Mettler nochmals dargestellt und auch an die laufenden Kosten erinnert. "Wenn die Fläche frei ist, haben wir Optionen", warb Helmut Sperth gar für einen öffentlichen Besichtigungstermin noch vor dem Abriss. "Dann kann die Bevölkerung sehen, dass es mit Putzen und Rohre ersetzen nicht getan ist", führte er zu immer wieder angeführten Argumenten pro Wellenbad an.

Angelika Krauß berief sich unterdessen auf die Bürgerbefragung. "Der Wunsch nach einem Hallenbad wurde darin geäußert, und auch die Gutachten plädieren dafür, dass Schömberg Wasser brauche", verwies die Gemeinderätin auf Nachhaltigkeit. Gabriele Freimüller stellte dem gegenüber, dass beinahe fünf Mal so viele Bürger das Schwimmen in der Befragung nicht erwähnten. "Der Abmangel ist zwar betriebswirtschaftlich nicht tragbar, aber wir wollen die Fahne trotzdem hissen", räumte Joachim Zillinger den symbolischen Charakter ein.

Mehrheitlich beschloss das Gremium dann den Abriss. Der Saunabetrieb wird zum Jahresende eingestellt.

 
 

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