Das Interkom Nordschwarzwald in Langenbrand wird weiter ausgebaut.Foto: Krokauer Foto: Schwarzwälder Bote

Interkom: Ausgaben verschoben

Schömberg. Einstimmig festgestellt hat die Versammlung des Zweckverbandes für das Gewerbegebiet Interkom Nordschwarzwald in Langenbrand in seiner jüngsten Sitzung im Kurhaus in Schömberg die Jahresrechnung für 2019. Um den Verwaltungshaushalt (laufender Betrieb) auszugleichen, mussten die am Interkom beteiligten Gemeinden Schömberg, Engelsbrand und Unterreichenbach eine Betriebskostenumlage in Höhe von rund 38 000 Euro abführen. Ursprünglich vorgesehen waren 35 000 Euro. Dabei entfielen auf Schömberg fast 21 000 Euro (55 Prozent), auf Engelsbrand circa 11 400 Euro (30 Prozent) und auf Unterreichenbach rund 5 700 Euro (15 Prozent). Der Verband hat keine eigenen Schulden.

Im Vermögenshaushalt (Investitionen) nahm der Zweckverband bei Grundstücksverkäufen fast 750 000 Euro ein. Eingeplant waren laut Sitzungsvorlage lediglich 400 000 Euro. Für den Erwerb von Grundstücken für den zweiten Bauabschnitt waren 385 000 Euro vorgesehen. Die Erschließung sollte 400 000 Euro kosten. Der zweite Bauabschnitt hat eine Fläche von rund 18 000 Quadratmetern. Beide Investitionen wurden 2019 nicht realisiert.

Rücklage wächst stark an

Aufgrund dieser nicht getätigten Ausgaben und der höheren Grundstückerlöse wurde rund eine Million Euro der allgemeinen Rücklage zugeführt. Dieses Polster stieg damit von rund einer halben auf eineinhalb Millionen Euro.

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