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Schömberg Rat gegen WLAN

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Schömberg (bv). Mit knapper Mehrheit hat sich der Schömberger Gemeinderat in seiner Sitzung am Mittwoch dafür ausgesprochen, nicht am EU-Förderprogramm WiFi4EU teilzunehmen. Damit kippte das Gremium seinen Beschluss vom Dezember 2019.

Die Voraussetzungen zur Teilnahme am Förderprogramm hätten sich geändert, wie Hauptamtsleiter Joachim Heppler darlegte. Ursprünglich sollte ein kostenfreier, öffentlicher WLAN-Zugang an drei Standorten eingerichtet werden. Heppler: "Mittlerweile wurde mitgeteilt, dass die EU die Förderbedingungen zu diesem Zeitpunkt schon dahingehend erweitert hatte, dass eine Mindestanzahl an aufgestellten Geräten vorgegeben ist."

Dies hätte für Schömberg bedeutet, dass neben dem Marktplatz, dem Schömberger Rathaus und am Stausee weitere Geräte bei der Schörzinger Hohenberghalle, beim Festplatz Schömberg, im Bürgerhaus in Schörzingen sowie ein zusätzliches im Rathaus hätten aufgestellt werden müssen, was für die Stadt auch eine größere Kostenbeteiligung bedeutet hätte.

Tommy Geiger und Josef Rohrmoser sprachen sich dagegen aus, "diesen Quatsch mitzumachen, den kein Mensch braucht und der an der Realität vorbeigeht". Hingegen befürworteten Stephan Plescher und Daniel Saffrin das Vorhaben. Auch Dieter Netzer fand Gefallen "an diesem neuen Service als Teil des Stadtleitsystems". Mit knapper Mehrheit sprach sich das Gremium aber dagegen aus, was Bürgermeister Karl-Josef Sprenger mit der Aussage quittierte: "Dann steigen wir aus der WLAN-Sache aus."

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