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Schömberg Premiere an Ludwig-Uhland-Schule

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Die Klassensieger aus dem Wettbewerb "Gedichte vortragen" an der Ludwig-Uhland-Schule in Schömberg. Foto: Fisel Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Andrea Fisel

"Kinder sollen in der Schule frühzeitig und wiederholt freies Sprechen üben", findet Ingrid Seilacher, Schulleiterin der Ludwig-Uhland-Schule Schömberg. Der zum ersten Mal organisierte Wettbewerb "Gedichtvortrag" soll diese Fähigkeiten fördern.

Schömberg. Die Idee zu diesem Wettbewerb für Schüler der dritten und vierten Klassen sei bei der Nikolausfeier im vergangenen Jahr geboren worden, so Seilacher. Während die Mädchen und Jungen dem Sankt Nikolaus ihre auswendig gelernten Sprüchlein vortrugen, sei ihr aufgefallen, welch große Unterschiede es doch dabei gebe, erinnerte sich die Rektorin.

Bevor die Schulsieger ermittelt wurden, fand die Vorausscheidung in den einzelnen Klassen statt. Sowohl die beiden besten Mädchen als auch die zwei Gewinner aus den Reihen der Jungen durften an der Endausscheidung gegen die anderen Klassensieger teilnehmen.

Das große Finale fand im "Raum der Stille" statt. Die Jury setzte sich zusammen aus der Schulleiterin, Lesepatin Christina Keppler, der Leiterin der Schulbibliothek, Ute Köhle-Hauser, Buchhändler Manfred Meiler sowie Selin Bungarz und Emanuel Meier, Schüler der zehnten Klasse. Die Kriterien, die bei dem jeweiligen Vortrag oder Vortragenden nach einem vorgegebenen Punktesystem zu prüfen waren, standen auf einem Bewertungsbogen, der für jedes einzelne Kind auszufüllen war. Die Gedichte waren für die jeweilige Klassenstufe vorgegeben.

Zuerst kamen die Drittklässler an die Reihe, insgesamt sechs an der Zahl. Sie wurden offiziell begrüßt und beglückwünscht: "Ihr habt ja bereits einen Wettbewerb gewonnen, nämlich in euren Klassen; doch im Finale kann letztlich nur einer gewinnen." Feierlich wurden die Namen der Teilnehmer in der Reihenfolge ihres Auftritts vorgelesen. Die Spannung stieg.

Dann trug der erste Kandidat sein Gedicht vor: "Einfach alles" von Klaus Kordon. Große Freude am Ende: kein Aussetzer, kein Versprecher!

In der nächsten Schulstunde folgten vier Mädchen und ebenso viele Jungen der vierten Klassen. Sie hatten das Gedicht "Sommer" von Ilse Kleberger auswendig gelernt. Auch hier gab es viel Anspannung darüber, ob alles klappen würde. Die Erleichterung war groß, wenn die Darbietung glückte.

Ergebnisse werden im Künstlercafé bekannt gegeben

Nach den Vorträgen setzten sich die Juroren zusammen, um die Sieger aus jeder Klassenstufe zu ermitteln. Punkte hatte das betreffende Kind für Körpersprache, deutliche Aussprache, Betonung und Stimmgestaltung, sinnvoll gesetzte Pausen, angemessene Lautstärke sowie Fehler erhalten. Doch die Entscheidung wurde letzten Endes nicht strikt nach der erreichten Punktezahl, sondern im gemeinsamen Gespräch und Vergleich getroffen.

Die Spannung, wer den Gedichtewettbewerb gewonnen hat, bleibt bis zur Eröffnung des "Künstlercafés" erhalten, denn erst dort werden die Sieger bekannt gegeben.

Ihre Redaktion vor Ort Calw

Ralf Klormann

Fax: 07051 20077

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