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Schömberg Planungen für einen möglichen Kreisel sind umstritten

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Wie die Straßenführung an dieser Stelle im Zentrum von Schömberg verlaufen soll, ist umstritten. Foto: Fisel Foto: Schwarzwälder-Bote

Schömberg (af). Die Planungen für einen Kreisverkehr in Schömberg im Bereich Lindenstraße/Hugo-Römpler­Straße gestalten sich nicht einfach. Tatsache ist, dass für die künftige Entwicklung "Neue Mitte" auf dem ehemaligen BFW-Areal eine geeignete, für alle Betroffenen akzeptable Lösung gefunden werden muss, da in Zukunft an dieser Straßeneinmündung mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen ist.

Frank Rogner, ein Mitarbeiter des beauftragten Planungsbüros Koehler und Leutwein aus Karlsruhe, stellte zwei mögliche Varianten eines Minikreisverkehrsplatzes vor: Variante eins mit Minikreisel, das heißt überfahrbarer Mitte und geringem Flächenverbrauch, sowie Fußgängerüberwegen an allen drei Straßeneinmündungen. Variante zwei ebenfalls Minikreisel, jedoch mit befestigten, Fahrbahnteilern an jeder Straßeneinmündung (bei Bedarf für Lastwagen zum Überfahren vorgesehen), nur einem Fußgängerüberweg vor dem Lindenplatz sowie Einbezug eines angrenzenden, privaten Teilgrundstücks. Es gibt jedoch Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und Effektivität.

Helmut Sperth, Sprecher der SPD-Fraktion, befürchtete, dass bei der Variante mit Fahrbahnteiler manche Fußgänger diese Sicherheitseinrichtungen als "Haltestelle" beim Überqueren der Straße nutzen könnten: "In diesem Falle würde der Fahrbahnteiler eine große Gefahr für den Wartenden darstellen, wenn in diesem Moment ein Lkw einbiegt oder ausschwenkt."

Andreas Ehnis (CDU) gab deutlich zu verstehen: "Mir gefällt diese Geschichte nicht! Ich denke, eine Lösung mit reiner Rechtsabbiegerspur von der Hugo-Römpler-Straße herkommend bringt die gleiche Verkehrsberuhigung." Rogner stellte dem entgegen: "Falls ein Verkehrsteilnehmer dann doch links abbiegt – was in der Realität wiederholt vorkommt – wäre das ein großes Risiko."

Bürgermeisterin Bettina Mettler erinnerte daran, dass beide Planungsvorschläge erst dem Regierungspräsidium vorgelegt werden müssten: "Es kann theoretisch sein, dass beide Varianten abgelehnt werden."

 
 

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