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Schömberg Nach 24 Jahren: Wechsel an der Spitze

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Jürgen Grünzinger (links) übernimmt die Nachfolge von Klaus Krebs (rechts). Roland Klinger wollte ihn mit einer Feier verabschieden.Foto: BFW Schömberg Foto: Schwarzwälder Bote

Eigentlich sollte der Geschäftsführer des Berufsförderungswerks Schömberg gGmbH, Klaus Krebs, nach 24 Jahren mit einer Feier in den Ruhestand verabschiedet werden. Wegen des Coronavirus muss diese aber ausfallen. Wie geplant übernimmt Jürgen Grünzinger ab 1. Mai die Nachfolge von Krebs.

Schömberg. Nach mehr als 24 Jahren im Berufsförderungswerk Schömberg (BFW) übergibt Geschäftsführer Klaus Krebs die Amtsgeschäfte an seinen Nachfolger. Auf einer Verabschiedungsveranstaltung wollte Roland Klinger, Aufsichts- und Stiftungsratsvorsitzender der BFW Schömberg, den langjährigen Mitarbeiter ganz offiziell in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden. Doch durch die momentane Situation sah sich das BFW gezwungen, die hierfür geplante Veranstaltung mit allen Partnern des BFW Schömberg abzusagen.

"Eine unvermeidliche Absage, aber letztlich einer Situation geschuldet, die keinen anderen Schritt zugelassen hat. Dabei wäre eine gebührende Verabschiedung nach so langer Unternehmenszugehörigkeit selbstverständlich gewesen", betonen die Verantwortlichen des BFW. Schließlich habe Krebs deutliche Spuren hinterlassen.

Corona-Krise fordert von allen Beschäftigten vollen Einsatz

Bereits am 1. Januar 1996 begann er als Verwaltungsleiter und übernahm vier Jahre später die Leitung als Geschäftsführer. Unter seiner Regie begegnete das BFW den Herausforderungen der teils sehr großen Belegungsrückgänge am Standort Schömberg, durch individuellere Bildungsmaßnahmen vor Ort und in den Betrieben.

Heute bietet das BFW Schömberg an sechs Standorten Maßnahmen zur Wiedereingliederung von erwachsenen Menschen ins Arbeitsleben an und betreut derzeit rund 800 Reha-Teilnehmer. Die Qualität der Ausbildung werde von Rehabilitationsträgern sehr geschätzt und spiegele sich in guten Vermittlungsquoten wider, die im Durchschnitt nach einem Jahr bei etwa 80 Prozent lägen, heißt es in einer Mitteilung. Seit Bestehen des BFW Schömberg seien inzwischen rund 25 000 Menschen wieder zurück ins Arbeitsleben geführt worden.

Der Aufsichtsrat dankte Geschäftsführer Krebs für seinen 24-jährigen erfolgreichen Einsatz für das BFW Schömberg. "In erfolgreichen aber auch in schweren Zeiten lenkte er mit viel Engagement die Geschicke des BFW Schömberg", ist in der Mitteilung zu lesen. Und: "Eigentlich hatte er sich die letzten Monate seiner Amtszeit anders vorgestellt. Doch die Corona-Krise forderte von der Geschäftsleitung in den vergangenen Wochen vollen Einsatz." Hier habe sich Krebs erneut als guter und besonnener Krisenmanager für das BFW, seine Beschäftigten, die beruflichen Reha-Teilnehmer und als besorgtes Gemeindemitglied in Schömberg gezeigt. "Das Berufsförderungswerk Schömberg ist ihm sehr zum Dank verpflichtet und wünscht ihm einen langen, gesunden und erfüllten Ruhestand."

Ab 1. Mai übernimmt ­ Jürgen Grünzinger die Geschäftsführung. Er kam 2003 als Bereichsleiter Service und Verwaltung nach Schömberg und wechselte 2005 in die Geschäftsführung der neu gegründeten 100-prozentigen Tochtergesellschaft pro.Di GmbH.

Der studierte Kaufmann habe pro.Di konsequent als wichtigen Bildungspartner in der Region und innerhalb Baden-Württembergs, vor allem im geförderten Bildungsmarkt, auf- und ausgebaut. Als langjähriger Stellvertreter und Kollege des ausscheidenden Krebs sei der 59-Jährige mit den Prozessen und Auf­gaben im BFW bestens vertraut, heißt es in der Mitteilung.

Der Aufsichtsrat in Person von Klinger wünscht ­Grünzinger eine "ebenso erfolgreiche Zeit als Geschäftsführer – in einer hoffentlich weniger krisengeprägten Welt."

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