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Schömberg Mehr als 100 Tiere ausgestellt

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Tim Stallmann (links), der Vorsitzende des Kleintierzuchtvereins Bieselsberg, Rüdiger Kraft, und Dominik Koch präsentieren stolz ihre Tiere. Foto: Biermayer Foto: Schwarzwälder Bote

Schömberg-Bieselsberg. Viel Gegacker und Geschnatter hat es in Bieselsberg gegeben. Der Kleintierzuchtverein präsentierte bei seiner jährlichen vereinsinternen Leistungsschau im Vereinsheim in Bie­selsberg die Nachzucht aus dem vergangenen Jahr.

Rüdiger Kraft, Vorsitzende des Kleintierzuchtvereins Z41 Bieselsberg, war sichtlich stolz. 105 Tiere, davon 31 Kaninchen und 73 Geflügel, seien zu sehen, verkündete er. Die Tiere gehören sieben Züchtern. Insgesamt 17 Tierrassen waren vertreten. Über die drei Jugendzüchter war Kraft besonders froh, denn "gerade als Kleintierzuchtverein ist die Jugendarbeit sehr schwer". Für die Besucher waren viele Preise ausgeschrieben. Die Züchter erhielten Auszeichnungen für besonders gelungene Tiere.

Zwei Preisrichter waren angereist. Basis für deren Bewertungen war der sogenannte Rassestandard. Diesen gibt es jeweils für Geflügel und Kaninchen. Hierbei sind für jede Rasse Zielvorgaben festgelegt. Es wird also bestimmt, welche Größe, welches Gewicht oder welche Farben ein Tier einer bestimmten Rasse haben darf. Anhand dieser Merkmale vergeben die Preisrichter ihre Punkte.

Kontakte knüpfen

Es ging aber nicht ausschließlich ums Gewinnen. "So eine Lokalschau ist auch immer eine tolle Möglichkeit unter Züchtern Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen", so Kraft. Der Austausch ist hier durchaus wörtlich zu verstehen. Denn es komme häufiger vor, dass im Nachgang solcher Veranstaltungen Tiere zur Zucht kurzfristig den Besitzer wechselten.

"Ich bin aber kein Fan davon nur Gewinnertiere miteinander zu kreuzen", erklärte Kraft. Jedes Tier habe seine Schwächen. Diese stellten sich manchmal erst nach zwei bis drei Generationen heraus. Deshalb müsse da mit Augenmaß vorgegangen werden. "Und ganz wichtig: Das Tierwohl steht bei uns immer an erster Stelle", betonte Kraft.

Die Züchter sind mit Herzblut dabei. "Ich habe einfach eine große Freude an den Tieren", meint der 21-jährige frischgebackene Vereinsmeister Tim Stallmann.

Dem stimmte auch der 14-jährige Jugendzüchter Dominik Koch zu. Schon von klein auf habe er über die Hasen seines Großvaters den Kontakt zu Tieren gehabt. "Und es ist einfach toll zu sehen, wie aus einem Ei erst ein Küken und dann ein erwachsenes Tier entsteht", erklärte Koch die Faszination.

Das sah auch Rüdiger Kraft so. Die Entwicklung der Tiere bekämen die meisten heutzutage ja gar nicht mehr mit. Und noch einen weiteren Vorteil an den Zeitgenossen mit Federn und Fell hat Kraft erkannt. "Die Tiere sind einfach ehrlich. Wenn es ihnen schlecht geht, lassen sie es dich sofort merken und wenn es ihnen gut geht auch", erzählte er.

Davon überzeugten sich die Besucher der Lokalschau. Rund 100 Besucher kamen zu jedem der beiden Tage.

Beim Kleintierzuchtverein Bie­selsberg wurden bei der Schau folgende Preise vergeben:

Kaninchen: 1. Vereinsmeister Reinhold Pfrommer, 2. Vereinsmeister Gebhard Rahm. Jugend-Vereinsmeister: Dominik Koch, Pokalsieger: Heinz Supper. Bestes Tier: Heinz Supper, Landesverbandsehrenpreis (LVE): Reinhold Pfrommer. LVE Jugend: Dominik Koch. Geflügel: 1. Vereinsmeister Tim Stallmann, 2. Vereinsmeister Gebhard Rahm, 1. Jugend-Vereinsmeister: Dominik Koch, 2. Jugend-Vereinsmeister: Aaron Storm. 3. Jugend-Vereinsmeister: Leon Härter.

Pokalsieger: Tim Stallmann. Bestes Tier: Tim Stallmann. Bestes Tier Jugend: Aaron Storm. LVE: Tim Stallmann. LVE Jugend: Dominik Koch

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