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Schömberg Mehr als 100 Arbeiten eingesandt

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Die Gewinner beim Schömberger Fotoherbst waren Jürgen Fauth (von links), Ulrike Klumpp, Wolfgang Hartmann, Karl Scholten, Christoph von Haussen, Valentin Reimer, Monika Egerer und Emely Wagner. Foto: Kunert Foto: Schwarzwälder Bote

Nach vier Wochen Ausstellung ist der 15. Schömberger Fotoherbst mit einer Finissage im Kurhaus Schömberg zu Ende gegangen. Kurator Joachim Kuolt verlieh die Preise an die Gewinner des Festivals für serielle Reise- und Reportagefotografie.

Schömberg. Was 1997 als Idee von Joachim Kuolt, Wolfgang Vogel und dem Journalisten Ralf Recklies begann und 1998 erstmals umgesetzt wurde, hat sich in 21 Jahren von einem regionalen Fotowettbewerb zu einem internationalen Festival für Fotografie entwickelt.

Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet und angrenzender Länder

Mehr als 100 Amateur- und Profifotografen haben dieses Jahr ihre Arbeiten eingesandt. Die Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet und angrenzenden Ländern mussten eine Bildserie von acht bis zehn Motiven aus dem Bereich Reise- oder Reportagefotografie einreichen.

Eine Vorjury aus Mitgliedern des Projektteams sichtete das Material und nahm je rund 25 Arbeiten aus dem Amateur- und Profilager in die Wertung.

Die Preise gliedern sich je in einen Publikums- und einen Jurypreis, die mit unterschiedlichen Preisgeldern dotiert sind. Die Werke der Profifotografen wurden vier Wochen im Rathaus, dem Museum Haus Bühler und im Kurhaus ausgestellt.

Die Festivalbeiträge der Amateure wurden im Schömberger Einzelhandel in vielen teilnehmenden Betrieben in den Schaufenstern ausgestellt, was Bürgermeister Matthias Leyn ausdrücklich in seiner Grußrede zu Beginn des Abends begrüßte. Hier existiere durch das Festival nicht nur eine große Strahlkraft über die Grenzen Schömbergs hinaus, sondern auch eine Win-Win Situation für Stadt, Veranstalter und Einzelhändler.

Der Publikumspreis in der Kategorie Amateure ging an Jürgen Fauth aus Straubenhardt, der das legendäre Oldtimerrennen Mille Miglia für seine Motive nutzte. Der mit 500 Euro dotierte Publikumspreis der Profis ging an Wolfgang Hartmann aus Hasselrot, der unter dem Titel "Luminale Frankfurt" die Lichter der Bankenstadt eindrucksvoll in seiner Serie präsentierte.

In der Sonderkategorie "Unter 21" gab es drei Teilnehmer, die alle mit einem Preis bedacht wurden. Die beiden erst 14-jährigen Festivalteilnehmer Valentin Reimer aus Birkenfeld und Emely Wagner aus Schömberg erhielten jeweils einen Buchpreis. Gewinner der Kategorie ist Karl Scholten, der für seine beeindruckende schwarz-weiße Serie "Momente auf der Pforzemer Mess 2019" 500 Euro bekam.

Einen mit 500 Euro dotierten Sonderpreis für die bereits sechste Teilnahme mit vielen unterschiedlichen Themen erhielt Ulrike Klumpp für ihre Serie "Menschen am Wegesrand in Burundi", die sie im Rahmen ihrer Arbeit für ein internationales Hilfsprojekt erstellte. Einen weiteren Sonderpreis erhielt die Brillenmeisterei Frohnauer für die Umsetzung ihrer Schaufenstergalerie. Der Jurypreis bei den Amateuren ging an die Münchnerin Monika Egerer, die die Betrachter auf eine unterirdische Reise durch die U-Bahn-Haltestellen Münchens entführte.

Der mit 2500 Euro dotierte Jurypreis der Profis ging an Christoph von Haussen aus Weilheim/Teck. Er überzeugte mit seiner Serie "Winterreise auf der Schwäbischen Alb" die Jury und erhielt dazu noch den von Malcom Brook entworfenen "Großen Fotohasi".

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