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Schömberg Medizin-Nutzung die "ideale Ergänzung"

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Die Schömberger Feuerwehrabteilung wird bald in ihr neues Gerätehaus einziehen. Im angrenzenden Gebäude sind zwei Praxen eingezogen – zur Freude von Bürgermeister Karl-Josef Sprenger. Foto: Visel Foto: Schwarzwälder Bote

Die Nutzung des ehemaligen Selle-Gebäudes für die Schömberger Feuerwehr und zwei Praxen setzt nach Ansicht von Bürgermeister Karl-Josef Sprenger Maßstäbe.

Schömberg. Mit der Eröffnung der Zahnarztpraxis Zahnalb, geführt vom Ehepaar Mark und Miriam Atai, sowie der Physiotherapiepraxis Fortschritt von Kai Hipp und Thomas Pfeffer werde, so Sprenger, dem ehemaligen Firmengebäude Leder-Selle in der Wellendinger Straße wieder Leben eingehaucht. Komplett genutzt werde die runderneuerte Immobilie mit dem bevorstehenden Einzug der Feuerwehr Anfang Oktober dieses Jahres.

Sprenger erinnert an viele Fragezeichen zu Beginn des Umbaus. Unsicher sei gewesen, ob nicht ein kompletter Neubau auf der grünen Wiese besser sei. Es habe sich auch die Frage gestellt, was man mit dem Obergeschoss machen sollte, das die Feuerwehr nicht benötige. Damit hätten sich Gemeinderat, Bürgermeister und Stadtverwaltung gleichermaßen beschäftigt, als man sich für den Erwerb der ehemaligen Selle-Immobilie vor einigen Jahren entschieden habe. Sprenger hält fest: "Die mutige Entscheidung war goldrichtig." Die rund vier Millionen Euro seien gut angelegtes Geld in die Sicherheit und die medizinische Versorgung.

Die im Obergeschoss umgesetzte medizinische Nutzung ist nach seiner Ansicht "die ideale Ergänzung zur Feuerwehr im Erdgeschoss und der neuen Fahrzeughalle". Denn dem "Retten, löschen, bergen, schützen" als Leitspruch der Feuerwehren seien medizinische Dienstleistungen in der Gebäudenutzung hinzugefügt worden, welche "die Infrastruktur einer Stadt unserer Größenordnung stärken".

Der Begriff "Kommunales Modellprojekt" ist für den Bürgermeister in diesem Zusammenhang angebracht: "Gelingen konnte dies durch Mut und Weitsicht bei den künftigen Nutzern und den kommunalen Entscheidungsträgern gleichermaßen, aber auch durch Rücksichtnahme und Verständnis für zeitliche Verzögerungen, für die ich mich persönlich, aber auch namens des Gemeinderates bei der Feuerwehr bedanke, denn für sie zieht sich der Umzug fraglos zeitlich lange hin."

Die Verzögerungen aber waren laut Sprenger auch der Nutzung des Obergeschosses maßgeblich geschuldet. Nun jedoch sei die Zielgerade erreicht. Sein Dank geht an das Architekturbüro Mattern, die beteiligte Fachingenieure und Handwerksfirmen sowie der Firma Dental Eggert, die mitgezogen hätten, um den Eröffnungstermin für die medizinischen Nutzungen im Obergeschoss Anfang Juli halten zu können.

Sprenger ergänzt: "Die künftigen Nutzer kann ich zu ihrer Entscheidung beglückwünschen. Von einem guten Start in die Selbstständigkeit in den modern eingerichteten Praxen bin ich überzeugt. Das stets vorhandene kooperative Miteinander zwischen den künftigen Nutzern und der Stadt hat das mehr als vorzeigbare Ergebnis erst ermöglicht."

Mit den im Feuerwehrgerätehaus gefundenen Nutzungen sind nach Meinung des Bürgermeisters Schömberg und das Obere Schlichemtal sowie angrenzende Kommunen rundum gut versorgt – "in Sachen Sicherheit ebenso wie in zahnmedizinischer Heilkunde und mit physiotherapeutischen Dienstleistungen. Bereits vorhandene Angebote werden optimal abgerundet".

Indes bleibe die Zukunftsfähigkeit der medizinischen Versorgung in Schömberg auf der Agenda. Seine Hoffnung: "Vielleicht erbringen die Diskussionen der Zukunft im Bereich des städtebaulichen Sanierungsgebiets Bahnhof, dass diese Brachfläche zwischen dem Güterschuppen am Bahnhof und dem ehemaligen Wertstoffzentrum ideal wäre für ein künftiges Ärztehaus."

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