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Schömberg Lösung für Ortsmitte zeichnet sich ab

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Von Martina Zieglwalner Schömberg. Eine für alle zufriedenstellende Lösung zeichnet sich für das frühere Areal des Berufsförderungswerks in der Schömberger Ortsmitte ab. Quer durch die Fraktionen zeigten sich die Gemeinderäte von der Gestaltung überzeugt. Und die Edeka-Gruppe signalisiert nun doch Bereitschaft, in das Einkaufszentrum zu investieren.Mögliche Varianten stellte der Karlsruher Architekt und Stadtplaner Werner Gerhardt vor, der die Entwürfe für die Firmengruppe Krause aus Bayreuth ausgearbeitet hat. Er sieht vor, dass sich die Gebäude fließend in die Umgebung einpassen. Auch an grüne Flächen und eine parkähnliche Anlage ist gedacht. Zudem sei es wichtig, genügend Parkplätze bereitzustellen, denn dies sei heutzutage für Firmen ein wichtiges Kriterium.

Insgesamt sollen rund 2500 Quadratmeter Verkaufsflächen im Erdgeschoss sowie weitere kleinere Läden im ersten Stockwerk entstehen. Eine klare Absage habe der Investor der Idee erteilt, einen Baumarkt anzusiedeln, da es sich finanziell nicht rechne. Chancen hätten nur ein Lebensmittel- und ein Drogeriemarkt, erklärte Gerhardt. Ergänzend sei an kleinere Geschäfte oder Gastronomiebetriebe gedacht. Da suche die Firmengruppe auch das Gespräch mit örtlichen Interessenten.

Jeweils die Hälfte der Flächen entfalle auf Handel und Wohnen. Wichtig sei es, auf jeden Fall im Bebauungsplan Bereiche für betreutes Wohnen in der Ortsmitte auszuweisen, forderte der SPD-Fraktionsvorsitzende Helmut Sperth. Denn es sei dringend an der Zeit, in Schömberg diesen Bedarf abzudecken.

Als städtebaulich attraktives und integratives Konzept lobte der CDU-Fraktionsvorsitzende Joachim Zillinger die Pläne. Er freue sich, dass die einzelnen Sichtweisen zusammengewachsen seien. "Jetzt haben wir eine Lösung im Einklang mit Handel, Gemeinderat und Verwaltung gefunden. Wir haben ein Jahr gebraucht. Nun sollten wir auf die Tube drücken", setzte sich Gerold Kraft, Vorsitzender der Unabhängigen Wählervereinigung dafür ein, das Projekt nun voranzutreiben.

Bewegung sei in die Gespräche mit Edeka gekommen, teilte Bürgermeisterin Bettina Mettler dem Gremium mit. Und auch Gerhard versicherte, dass es in der Zentrale in Offenburg ernsthafte Planungen gebe. Unmut herrschte im Gemeinderat, dass der Lebensmittelkonzern bisher nicht mit dem Investor ins Gespräch gekommen ist. Unisono forderten die Kommunalpolitiker, von Edeka nun Stellungnahme einzufordern und eine Frist zu setzen. Einstimmig beschloss der Gemeinderat, das Verfahren auf den Weg zu bringen und ein Zeichen zu setzen, dass die Gemeinde und der Investor auch mit einem Discounter ins Geschäft kommen könnten, falls in einer angemessenen Frist keine verbindliche Zusage aus Offenburg kommt. Denn das Gremium war sich einig, die Pläne für die Schömberger Ortsmitte nun möglichst rasch in die Tat umzusetzen.

 
 

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