Mit der Lasertag-Halle soll es ab Oktober in Schömberg ein neues Freizeitangebot geben. (Symbolfoto) Foto: Schwarzwälder Bote

Bauarbeiten laufen auf Hochtouren. Spielfläche wird 1000 Quadratmeter groß. Brandschutz sorgt für Verzögerung.

Schömberg - Mit der Lasertag-Halle bekommt die Gemeinde Schömberg eine neue Freizeiteinrichtung. Tanja Milich und Armin Manus wollen die Halle Anfang Oktober eröffnen. Beide werden Geschäftsführer und Inhaber der Einrichtung sein. Zu diesem Zweck lassen sie gerade das Tennis-Center umbauen.

"Die Brandmeldeanlage wird gerade installiert", sagte Manus zum Stand der Bauarbeiten für die Lasertag-Halle auf Anfrage des Schwarzwälder Boten. Der Brandschutz hat für Verzögerungen gesorgt. Und dann kam auch noch die Corona-Krise.

Besucher sollen zum Verweilen eingeladen werden und schönen Abend verbringen

Bei den Bauarbeiten soll es jetzt aber weiter zügig vorangehen. Im rund 350 Quadratmeter großen Sozialbereich sei die Dart-Ecke inzwischen fertig, berichtet Manus. "Es muss noch die Theke gebaut werden", fügt er hinzu. Später werden zwei Billard- und ein Kickertisch aufgestellt. Die Besucher sollen zum Verweilen eingeladen werden und einen schönen Abend verbringen. Außerdem besteht dort die Möglichkeit, sich anzumelden. Wichtig seien ein Einweisungs- und Ausrüstungsraum sowie eine Schleuse.

Die ersten beiden Sektoren der Lasertaghalle mit einer Fläche von jeweils 200 Quadratmetern seien inzwischen fertiggestellt, berichtet Manus. Der dritte Sektor mit einer Fläche von 250 Quadratmetern werde gerade gebaut. Anfang Oktober wollen ­Manus und Milich die Lastertaghalle mit drei Sektoren und einer Fläche von 650 Quadratmetern eröffnen.

Der vierte Sektor mit einer Fläche von 350 Quadratmetern werde im nächsten Jahr in Angriff ­genommen werden, so Manus über den weiteren Zeitplan.

Als reine Spielfläche stünden in der Arena dann 1000 Quadratmeter zur Verfügung. Die Arena werde unter UV-Licht betrieben. Neonfarben würden sie zum Leuchten bringen. Da die Arena in vier Sektoren unterteilt sei, ­könnten kleine Gruppen unabhängig voneinander spielen, so Manus - in Zeiten von Corona ein wichtiger Aspekt.

Auch bei der technischen Ausrüstung geht es laut der Inhaber voran. So sei eine erste Fuhre aus China in Großbritannien an­ge­kommen, weiß Manus. Auf der Insel baue eine Spezialfirma die Ausrüstung zu­sammen. Insgesamt kostet das Projekt 250.000 Euro.