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Schömberg Lage normalisiert sich in Schömberg

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Die Besucher hielten sich in Schömberg weitgehend an die Regeln (linkes Bild). In Oberlengenhardt gilt seit dem 6. Januar auf großen Abschnitten an beiden Seiten der Ortsdurchfahrt ein absolutes Halteverbot (rechtes Bild oben). Auf einer Wiese in Privatbesitz an der Ortsdurchfahrt in Oberlengenhardt darf nicht mehr Schlitten gefahren werden (rechtes Bild unten).                                                                                                     Fotos: Krokauer Foto: Schwarzwälder Bote

Der befürchtete Ansturm auf Schömberg ist am Dreikönigstag ausgeblieben. Es hat lediglich ein paar Ordnungswidrigkeiten wegen falschen Parkens gegeben.

Schömberg. Alina Mundi, Leiterin des Ordnungsamtes in Schömberg, zog ein positives Fazit zum Feiertag. Vor allem im Vergleich zum jüngsten Wochenende hat sich die Lage in der Glücksgemeinde normalisiert. Die Zustände an vorausgegangenen Tagen hätten sich wohl herumgesprochen, so Mundis Vermutung. Nach ihren Worten hat der Ordnungsdienst der Gemeinde lediglich einige kleinere Verstöße moniert. So habe es Ordnungswidrigkeiten wegen falschen Parkens gegeben. "Die Abstandsvorschriften wurden eingehalten", freute sich Mundi am Donnerstag im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten.

Besonders ruhig war es in Oberlengenhardt. Dort gilt seit dem 6. Januar ein absolutes Halteverbot auf großen Abschnitten an beiden Seiten der Ortsdurchfahrt. Damit habe man auf die Zustände in den Tagen zuvor reagiert, teilte Mundi mit. Die Gemeinde habe das absolute Halteverbot beantragt und das Landratsamt dann so genehmigt.

Absolutes Halteverbot an der Ortsdurchfahrt von Oberlengenhardt

Außerdem habe der private Besitzer einer Wiese an der Ortsdurchfahrt von Oberlengenhardt in Absprache mit dem Ordnungsamt Schilder am Rand des Grundstücks angebracht, wonach das Betreten sowie der Wintersport auf dem betreffenden Gelände verboten sei, berichtete Mundi. Am Dreikönigstag war denn auch Ruhe auf dieser Wiese. Zuvor waren Tagestouristen dort fleißig mit dem Schlitten den Hang hinuntergefahren. "Die Wiese wurde beschädigt", berichtete die Leiterin des Ordnungsamtes.

Mit dem ruhigen Verlauf des Dreikönigstages darf sich auch Schömbergs Bürgermeister Matthias Leyn bestätigt fühlen. Er appellierte vor dem 6. Januar in einem öffentlichen Aufruf an die Vernunft der Tagestouristen. Darin hatte er die Besucher darum gebeten, sich angesichts der Corona-Krise an die geltenden Bestimmungen zu halten.

Die Gäste sollten darauf achten, dass es auch im Freien nicht zu Ansammlungen komme. Er versicherte, dass die Tagestouristen in der Glücksgemeinde jederzeit willkommen seien.

Der Rathauschef bat die Besucher darum, ihren Spaziergang oder andere Aktivitäten zu verschieben, wenn der Andrang zu groß sei. Außerdem appellierte er an die Gäste, die Natur so zu hinterlassen, wie sie diese selbst gerne vorfinden wollten. Zudem müssten Straßen, Geh- und Feldwege frei gehalten werden: "Unsere Anwohner haben viel Verständnis, aber zugeparkte Einfahrten oder Garagen möchte niemand haben." Er bat auch um Rücksicht auf die Tierwelt. So sollten die Besucher auf den Wegen bleiben und ihren Müll in den dafür vorgesehenen Mülleimern entsorgen oder ihn wieder mit nach Hause nehmen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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