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Schömberg Kurhaus: Kosten sollen reduziert werden

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"Der Steinbodenbelag auf der Kurhausterrasse in Schömberg ist verwittert, wackelig und teilweise sind die Platten aufgebrochen", bemängelte die CDU-Fraktion in ihrem Antrag an Bürgermeisterin Bettina Mettler. Foto: Fisel

Schömberg - Die Vermietung des Kurhauses in Schömberg bleibt trotz umfangreicher Renovierungsmaßnahmen schwierig und spielt die jährlichen Ausgaben nicht ein.

Mit dieser nüchternen Tatsache sehen sich Verwaltung und Gemeinderat immer wieder konfrontiert, bemühen sich aber auch seit Jahren, dieses Problem zu lösen. "Die Auslastung des Hauses durch Tagungen und Kongresse wird auch zukünftig schwierig sein, da Schömberg dazu die notwendige Infrastruktur fehlt, beispielsweise ausreichend Hotelbetten im gehobenen Bereich oder direkte Bahnanbindung", war sich Bürgermeisterin Bettina Mettler bewusst. Fehlendes Internet, mangelnde technische Ausstattung oder zu wenig räumliche Flexibilität würden von potenziellen Veranstaltern negativ bewertet.

Um nun endgültig Nägel mit Köpfen zu machen, hatte die CDU-Fraktion in der jüngsten Ratssitzung einen Antrag gestellt "zur Schaffung eines Außengestaltungs – und Betreiberkonzeptes für das Kurhausareal". Eine bessere Anbindung bereits bestehender sowie noch zu schaffender Freizeiteinrichtungen werde angestrebt. Ferner sollen alle zukünftigen Sanierungsmaßnahmen in diesem Bereich an dieses Konzept gebunden sein; Zugleich solle es eine Richtschnur sein für alle weiteren Um- und Neugestaltungen, wie zum Beispiel den geplanten Golfplatz, forderten die Antragsteller.

"Unser langfristiges Ziel muss die deutliche Reduzierung der laufenden Kosten in Kurhaus und Kurparkbereich sein bei gleichzeitiger Stärkung der Einnahmenseite", riet Joachim Zillinger im Namen seiner Fraktion. Deren konkreter Vorschlag lautete, eine Projektgruppe mit insgesamt zwölf Personen zu gründen, bestehend aus Verwaltung, Gemeinderatsmitgliedern und interessierten fachkundigen Bürgern, die in maximal drei Sitzungen ein Konzept erstellen und dies dann im Gemeinderat vorstellen. Entscheidungen lägen dann beim Gemeinderat.

Dem Antrag wurde im Gremium einhellig zugestimmt; aus jeder Fraktion sollen zwei Vertreter in dieser Projektgruppe vertreten sein. Auch den Vorschlag der Verwaltung, das bereits erstellte Konzept der Planungsgruppe Sigmund hinsichtlich Freiraumplanung und der damit verbundenen Kurparkkonzeption mit in die Gestaltungsvorschläge einzubeziehen, nahmen die Räte zur Kenntnis.

 
 

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