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Schömberg Küchenchef heimst nur Lob ein

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Celenus-Klinik Geschäftsführer Patrick Zander (links) und Pirmin Huber, Geschäftsführung Service (rechts), verabschiedeten Manfred Pfister in den Ruhestand. Foto: Kraushaar Foto: Schwarzwälder Bote

Ein Südbadener aus Laufenburg in Schömberg? "Es muss hier schön sein, sonst hätte ich es nicht 44 Jahre ausgehalten", sagte Manfred Pfister.

Schömberg. Als Koch hatte er sich beworben und wurde am 1. April 1976 eingestellt. Seither hat er die wechselvolle Geschichte der Psychosomatischen Fachklinik in Schömberg begleitet, davon 20 als Küchenleiter.

Patienten sind überaus zufrieden

"44 Jahre in einem Unternehmen, eine fast unglaubliche Zahl", sagte Celenus-Klinik Geschäftsführer Patrick Zander und zählte bei dessen Verabschiedung einige der Vorzüge von Pfister auf. "Ihn kann nichts so schnell aus der Ruhe bringen. Er hat eine der höchsten Patientenzufriedenheitsraten im ganzen Klinikum erreicht und in seiner Küche immer auf Abwechslung geachtet", so Zander. Das sei bei einer Patientenaufenthaltszeit von mehr als 30 Tagen nicht einfach. Der Geschäftsführer bezeichnete Pfister als ein Standbein für die Klinik. Er habe in all den Jahren ein Team geformt, das ihn heute nur mit blutendem Herzen gehen lasse.

Auch Pirmin Huber, Geschäftsführung Service, war voll des Lobes. "Hier sind doch alle Patienten ›Küchenchefs‹ und ›Tester‹. Da es ist schon eine Kunst, so eine Bewertung zu bekommen". Huber bezeichnete den Koch als einen weltoffenen, weit gereisten Mann. Entsprechend fiel auch sein Abschiedsgeschenk aus.

Als Pfister in Schömberg angefangen hatte, habe er noch eine Bäckerei, Wäscherei und Schreinerei vorgefunden. Während seiner Zeit gab es zwei Küchenumbauten, "die Verlegung des Speisesaals war eine besondere Herausforderung", blickte Pfister zurück. Für ihn sind immer Produkte und Gerichte aus der Region wichtig gewesen. "Viele Patienten kommen von weit her und die sollten die Region hier wiederfinden und etwas aus ihr mitnehmen."

Die Psychosomatische Klinik in Schömberg verfügt über 229 Betten, hat rund 160 Mitarbeiter und im Jahr rund 2000 Patienten. Frühstück, Mittag- und Abendessen – da kommen bis zu 600 Portionen zusammen. "Bei uns wird noch frisch gekocht", strich Zander die Leistung von Pfister und seinem zwölfköpfigen Küchenteam heraus. Die begrenzt sich nicht nur auf die Küche, sondern beinhaltet auch die Ausgabe. "Ohne Herzlichkeit können wir unsere Patienten nicht zufriedenstellen", rückte der Geschäftsführer auch die menschliche Seite in den Vordergrund.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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