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Schömberg "Krise nur mit gesamtgesellschaftlicher Verantwortung zu meistern"

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Karl-Josef Sprenger Foto: Schwarzwälder Bote

Schömberg. Karl-Heinz Sprenger, der Bürgermeister von Schömberg, richtet sich in einem offenen Brief an seine Mitbürger. "Drastisch erleben wir dieser Tage eine erhebliche Veränderung unserer Lebensumstände. Die Einschränkung von Sozialkontakten wird dringend empfohlen, um Ansteckungsrisiken im Zusammenhang mit der Corona-Epidemie bestmöglich zu vermeiden", so der Bürgermeister.

Sprenger bittet die Schömberger und Schörzinger darum, sich an diese Vorgabe zu halten, um in größtmöglicher, gesamtgesellschaftlicher Solidarität die Herausforderungen, die die Verbreitung des Virus mit sich bringe, zu bestehen: "Es ist mittlerweile hinreichend bekannt, dass insbesondere ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen am stärksten unter der Corona-Krise zu leiden haben. Diese Menschen brauchen nun das solidarische Zusammenstehen aller Personengruppen – gleich welchen Alters."

Daher sei entscheidend, dass alle Bürger Verantwortung zeigten, um das Ausmaß der Krise so gering wie möglich zu halten.

"Natürlich richtet sich der Blick derzeit auch auf die Einzelhändler, Gastronomen und Übernachtungsbetriebe, denen quasi über Nacht bis auf Weiteres die Chance, Einnahmen zu erzielen, genommen wurde. Auch hier gilt es, solidarisch zu handeln und Einzelhandel und Gastronomie, die Lieferservice betreiben dürfen, in besonderem Maße zu unterstützen, um hier die Strukturen unserer Stadt über die Krise hinwegzutragen und bei uns dauerhaft zu erhalten", so Sprenger weiter. Der Schömberger Bürgermeister geht zudem auf das zum Erliegen gekommene Vereinsleben ein: "Gerade auch bei den Freizeitaktivitäten wird deutlich, wie tief die Einschnitte sind, die wir derzeit in unserem Land erleben."

Dank geht an alle, die derzeit für ältere und kranke Menschen da sind

"Doch ich bin überzeugt, wir in Schömberg werden die Krise meistern, wenn wir uns an die Vorgaben halten und den Aufforderungen der Experten des Robert-Koch-Instituts vertrauen. Manches, was uns nicht nur liebgewordene Gewohnheit, sondern Selbstverständlichkeit geworden ist, wissen wir nach diesem schmerzhaften Einschnitt in unseren Alltag wieder besser zu schätzen. Davon bin ich überzeugt", sagt Sprenger.

Dank richtet der Bürgermeister an alle, die derzeit für ältere und kranke Menschen Besorgungen tätigen und Nachbarn bei Bedarf in der Bewältigung des Alltags unterstützen.

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