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Schömberg Kommune schafft Voraussetzung für weitere Zuschüsse

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Die Gemeinde Schömberg soll sich weiterentwickeln. Foto: Krokauer Foto: Schwarzwälder-Bote

Schömberg. Ein Entwicklungskonzept für Schömberg hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Der Grund: Für viele Maßnahmen, insbesondere in den Ortsteilen gibt es städtebauliche Förderprogramme. Voraussetzung für die Gewährung von Zuschüssen ist jedoch ein solches Konzept.

Schwerpunkt liegt im Tourismus

Karin Kies vom Karlsruher Architekturbüro Gerhardt stellte in der Sitzung das Konzept vor. Positiv sei, dass die Bevölkerung in Schömberg wachse. Die Gemeinde sehe im Tourismus einen Schwerpunkt. Klinik- sowie Rehaeinrichtungen hätten sich seit 2005 stabilisiert. Wichtig sei, Möglichkeiten für die Erholung zu schaffen. Um das Rasen zu verhindern, sollten die Ortseingänge deutlicher hervorgehoben werden. Zudem ist an der Liebenzeller Straße eine Begrenzung der Geschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde im Gespräch.

Außerdem gelte es, die vorhandenen Flächen besser zu nutzen, so Kies. In Schömberg und seinen Ortsteilen gebe es derzeit eine für Waldhufendörfer typische lockere Struktur. Als "großes Problem" bezeichnete Kies die verfallenden Gebäude auf der Charlottenhöhe: "Es ist schwierig, etwas zu planen." Wichtig ist nach Auffassung von Kies eine Rangfolge der Maßnahmen.

CDU-Fraktionschef Joachim Zillinger fragte, wann eine Aktualisierung des Entwicklungskonzeptes wieder notwendig sei. Werner Gerhardt, Inhaber des gleichnamigen Architekturbüros, sagte, dass nach etwa drei Jahren eine Aktualisierung sinnvoll sei. Bürgermeister Matthias Leyn ergänzte, dass sich die Kommune immer wieder fragen müsse, welche Maßnahme noch sinnvoll sei und welche wieder hinausgeschmissen werden sollte. SPD-Fraktionschefin Susanne Ring mahnte ein möglichst effizientes Vorgehen an.

 
 

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