In Schömberg spricht sich die Mehrzahl der Bürger für die geplanten Windräder aus. Foto: Archiv

Gemeinde kann jetzt Flächen in einen Pool einbringen. 22 Prozent lehnen Vorhaben ab.

Schömberg - Bei der Bürgermeisterwahl gab es gestern keine Entscheidung. Dafür gab es beim Bürgerentscheid hinsichtlich der Windkraft ein Ergebnis. Dabei wurde folgende Frage gestellt: "Lehnen Sie es ab, dass gemeindeeigene Flächen Schömbergs zur Windkraftnutzung verwendet werden?" Eine deutliche Mehrheit von 1879 Stimmen und damit 30,24 Prozent stimmte mit Nein. Lediglich 1383 Stimmen und damit 22,26 Prozent waren für die Ablehnung.

Damit bleibt es bei der derzeit geltenden Beschlusslage. Demnach bringt die Gemeinde Schömberg im Rahmen eines Pools, an dem sich auch Privatwaldbesitzer beteiligen, Flächen ein, die unter Umständen für Windkraftanlagen genutzt werden.

Im Vorfeld hatten Windkraftgegner massiv gegen die Pläne der Gemeinde mobil gemacht.

In der vergangenen Woche vor dem Bürgerentscheid hatten sich auch die Befürworter gemeldet und bei einer Pressekonferenz deutlich gemacht, weshalb sie für Windkraftanlagen sind.

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