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Schömberg Kita-Neubau wird deutlich teurer

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Der Kindergartenneubau in der Schömberger Brunnenstraße kommt gut voran, wird allerdings wesentlich teurer als bisher angenommen. Foto: Fritsch

Schömberg - 4,8 statt 3,9 Millionen Euro – so viel wird nach einer neuen Berechnung der Kindergarten "Am Eulenbächle" in Schömberg kosten. Der Gemeinderat wird sich kommende Woche mit der Nachfinanzierung befassen.

Dass es zu einer Kostensteigerung bei dem Projekt, in dessen Zuge ein Familienzentrum nach dem Althengstetter Vorbild entstehen soll, kommen würde, hatte Bürgermeister Matthias Leyn bereits in der Gemeinderatssitzung Ende Oktober eingeräumt, aber noch keine konkreten Zahlen genannt (wir berichteten). In der Beratung am 12. November, bei der auch eine Reihe von Gewerken für den Neubau vergeben werden soll (siehe Meldung auf dieser Seite), will die Verwaltung einen Vorschlag zur Nachfinanzierung vorlegen. "Im Doppelhaushalt 2018/19 sind bislang Haushaltsmittel bis einschließlich 2019 in Höhe von 2,5 Millionen Euro bereitgestellt. Im Investitionsprogramm 2020 sind weitere 500 000 Euro eingeplant, sodass insgesamt drei Millionen Euro finanziert waren. Die bisher bekannten Mehrkosten von 900 000 Euro sollten im Haushaltsjahr 2020 nachfinanziert werden", heißt es in der Vorlage zur nächsten Gemeinderatssitzung.

Mit den Erdarbeiten war im April begonnen worden. Derzeit stünden die Rohbauarbeiten kurz vor der Fertigstellung. Der Gemeinderat habe zwischenzeitlich weitere Rohbau- und Ausbaugewerke vergeben. "Bislang konnte aufgrund des positiv verlaufenden Baufortschritts davon ausgegangen werden, dass die genannte Gesamtbausumme als ausreichend angesehen werden kann", heißt es in der Sitzungsvorlage weiter.

Abtransport von belastetem Material

Insbesondere durch die aktuell vorgelegten Zahlen der ARGE Architekten Raible/Herrling, die mit der Architekturplanung beauftragt worden war, müsse jedoch davon ausgegangen werden, dass die ursprünglich geschätzte Baukostensumme von 3,9 Millionen Euro nicht ausreichend sein werde. Der Bauausschuss sei bereits über die Kostensteigerung informiert worden. Ein Vertreter der ARGE Raible/Herrling werde am 12. November im Gemeinderat detailliert auf die neuen Zahlen und Berechnungen eingehen.

Die satte Kostensteigerung wird in der Beratungsvorlage mit dem "Abbruch von vorhandenen Betonmaterialien sowie dem Abtransport von kontaminiertem Material" begründet. Zur Erhöhung hätten außerdem geänderte Bauausführungen sowie die allgemeine Steigerung von Baupreisen beigetragen. Der Beschlussvorschlag an den Gemeinderat sieht vor, dass das Gremium im Etat 2020 die zur Restfinanzierung des Projekts erforderlichen 2,3 Millionen Euro zur Verfügung stellt.

Das künftige Kita-Gebäude in der Brunnenstraße hat eine Nutzfläche von 1500 Quadratmetern. Davon entfallen 1300 Quadratmeter auf den Kindergarten und 200 auf das Familienzentrum. Es entstehen Betreuungsplätze für 110 Jungen und Mädchen. Künftig befindet sich die Einrichtung in der Brunnenstraße. Derzeit ist der Kindergarten in der Talstraße. Im September war die Grundsteinlegung. Der neue Kindergarten ist voraussichtlich im Juli 2020 fertig.

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