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Schömberg Kindergartengebühr wird erlassen

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Mit Sicherheitsabstand: Die Schömberger Stadträte tagen in der Stauseehalle. Foto: Visel Foto: Schwarzwälder Bote

Schömberg (bv). Nach längerer Zeit ist der Schömberger Gemeinderat am Mittwoch wieder zu einer öffentlichen Sitzung zusammengekommen: auf Grund der Corona-Krise in der Stauseehalle, wo der nötige Sicherheitsabstand eingehalten werden kann.

Einige Punkte standen dabei auf der Tagesordnung, die direkt mit der Corona-Krise zu tun haben. So das weitere Vorgehen bei den Kindergarten-Gebühren sowie die derzeitige Situation bei der Stadt und in städtischen Einrichtungen.

Hinsichtlich der Kindergärten, die seit 17. März geschlossen sind, entschied das Gremium, die Gebühren für den Monat April nicht zu erheben. Dabei geht es laut Hauptamtsleiter Joachim Heppler um eine Summe von jeweils 8000 Euro für die städtischen Kindergärten und den katholischen Hort. Auch für alle Kinder, die im Mai den Hort nicht besuchen können, soll diese Regelung gelten. Für diejenigen Kinder, die die Notbetreuung in Anspruch nehmen, werden die Gebühren erhoben. Der Vorschlag, diese gestaffelt nach den Tagen der Notbetreuung für jede Familie gesondert zu berechnen, wurde abgelehnt, weil der Verwaltungsaufwand zu hoch sei.

Im Rathaus, so Bürgermeister Karl-Josef Sprenger, soll ab kommendem Donnerstag wieder ein Publikumsverkehr unter Einhaltung der Schutzvorschriften und bei telefonischer Anmeldung möglich sein. Alle Bediensteten würden wieder im Rathaus arbeiten. Dabei bestehe natürlich das Risiko, dass bei einer Infektion einige Mitarbeiter in Quarantäne müssten, sagte er auf Nachfrage aus dem Gremium. Weiter führte Sprenger aus, dass an allen Schulen eine Notbetreuung stattfinde und sich die Real- und die Werkrealschule auf einen Wiedereinstieg in den Unterricht vorbereiteten. Beim Bauhof würde in Zweiertrupps gearbeitet. Die städtischen Hallen seien noch bis Ende Juli geschlossen. Abgeklärt werde derzeit kreisweit die Möglichkeit von Kurzarbeit in den Kommunen.

Sprenger betonte, dass die Sitzungen des Gremiums bis zur Sommerpause in der Stauseehalle, die des Ortschaftsrats Schörzingen in der Hohenberghalle stattfinden würden.

Hinsichtlich der Corona-Vorschriften würde das Ordnungsamt und die Polizei auch am Stausee kontrollieren. Auch er, Sprenger, habe schon vorbeigeschaut und beobachtet, "dass die Regeln eingehalten werden". Auf Nachfrage sagte er, dass in Schömberg derzeit ein Coronafall aktenkundig sei, es seien aber auch schon sechs gewesen.

Ihre Redaktion vor Ort Balingen

Steffen Maier

Fax: 07433 901829

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