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Schömberg Kanalisationsplan geht in die Millionen

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Nicht jedes Wasser muss in die Kläranlage, wie der Abwasserkanalisationsplan aufzeigt. Foto: Stocker Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Steffi Stocker

Schömberg. Über Gräben und Kanäle werden Abwässer von der Oberfläche abgeleitet. Sie treffen in der Kläranlage zusammen und werden dort gereinigt, ehe sie in den Kreislauf weiter geleitet werden. Doch nicht jedes Wasser muss diesen Weg nehmen.

Eine getrennte Ableitung beispielsweise von Regenwasser, entsprechende Systeme und die Darstellung des Kanalnetzes werden im Abwasserkanalisationsplan (AKP) fixiert. Dem Ausschuss für Technik und Umwelt (ATU) in Schömberg wurden nun die aktuellen Untersuchungsergebnisse vorgelegt. Dafür wurden insgesamt 22,3 Kilometer im Kernort sowie 13,1 Kilometer in Langenbrand überprüft.

"Ein Handlungskonzept wäre, Grabensysteme über Leitungen in Gewässer statt in den Kanal abzuleiten", erläuterte Bernhard Siebner. Er teilte den AKP für Schömberg in 15 Gebiete auf. Die Gesamtkosten bezifferte der Experte auf 3,65 Millionen Euro.

"Die Reihenfolge der Abarbeitung wird in Zusammenarbeit mit der Verwaltung festgelegt", sagte Siebner. Es seien keine Punkte bekannt, an denen mehrmals im Jahr eine Überlaufsituation bestünde. Gleichzeitig bestätigte er die Berechnung, wonach ein ursprünglich gefordertes Regenüberlaufbecken am Römerberg nicht mehr erforderlich ist. Für Langenbrand bezifferte Siebner entsprechende Maßnahmen auf zusätzlich gut eine Millionen Euro.

Zudem wurde auch einer geforderten Vergrößerung des Beckenvolumens für das Regenüberlaufbecken in Bieselsberg eine Absage erteilt. "Allerdings weist es Betonschäden auf, die in den kommenden Jahren saniert werden sollten", sagte Siebner und verwies auf auf eine entsprechende Dokumentation, in der die Kosten auf rund 180 000 Euro geschätzt werden.

"Das sind Vermögenswerte, die wir mittelfristig im Finanzplan einstellen müssen", fasste Sitzungsleiter Joachim Zillinger die Ergebnisse zur Grundsicherung für die Gemeinde zusammen.

 
 

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