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Schömberg Jägern und Töpfern am Federsee auf der Spur

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Realschüler aus Schömberg haben in Bad Buchau das Federsee-Moor besucht. Foto: Schule Foto: Schwarzwälder Bote

Schömberg. 48 Schömberger Realschüler haben den Wackelwald am Federsee bei Bad Buchau besucht und sich auf die Spuren vor- und frühgeschichtlicher Töpfer begeben.

Dass dem Federsee-Moor bei Bad Buchau eine eigentümliche Magie innewohnt, konnten die Sechstklässler der Realschule bei einer mehrstündigen regionalhistorischen Exkursion erfahren, die vom Förderverein der Schömberger Schulen gefördert worden war. Ergänzend zum Geschichtsunterricht von Tobias Blaser und René Wicker, der der Vor-, Früh- und Regionalgeschichte einen Rahmen einräumt, erhielten die Schüler dabei die tolle Gelegenheit, ihre Fachkenntnisse in jungsteinzeitlicher beziehungsweise frühbronzezeitlicher Keramikherstellung, eingebunden in zwei Halbtagsprojekte des Federseemuseums, ganz praktisch unter Beweis zu stellen.

Aufgeteilt in zwei Gruppen lernten die Schüler in Bad Buchau sowohl die Jagd- und Lebensgewohnheiten der altsteinzeitlichen Jäger und Sammler vor rund 16 000 Jahren als auch die neolithischen Dörfer im Moor samt ihrer einstigen Bewohner der Jahre zwischen 4400 und 2700 vor Christi und der Bronzezeit kennen.

Töpferwaren der Schussenrieder Kultur (4200 bis 3700 v. Chr.) dienten als Vorlage für eigene Kreationen, die etwa drei Wochen trocknen, bevor sie in der Schule gebrannt werden.

Den Jagdtrieb konnten sowohl die Lehrer als auch die Schüler stillen, indem sie sich der nachgebauten altsteinzeitlichen Speerschleudern bedienten. Nach dem kurzweiligen Programms am Federsee und dem obligatorischen Besuch des "Wackelwalds" auf moorigem Grund hieß es Abschied zu nehmen von dem UNESCO-Weltkulturerbe.

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