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Schömberg Informative Tafeln statt Schilderwald

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So könnte nach Vorstellung des HGV das künftige Kundenleitsystem in Schömberg aussehen. Foto: Schmidberger Foto: Schwarzwälder Bote

Der "Schilderwald" in Schömberg und Schörzingen soll einem einheitlichen neu konzipierten Leitsystem weichen. Dass es modernisiert werden soll, darüber sind sich die Gemeinderäte einig gewesen. Unterschiedliche Meinungen gab es über die konkrete Ausführung.

Schömberg. Der alte Gemeinderat hatte im Februar keine weiter gehende Entscheidung getroffen, als es um eine neue "Corporate Identity" (CI) für die Stadt am Stausee ging. Als Ziel war formuliert worden, den gedruckten und digitalen Medien ein zeitgemäßes Design zu geben und neben der Stadtverwaltung auch die Vereine und Gewerbetreibenden in die Außendarstellung der Stadt einzubeziehen.

Nun präsentierte Philipp Schwenk namens des Handels- und Gewerbevereins (HGV) Ideen für eine neue Beschilderung mit Informationstafeln und Wegweisern zu den einzelnen Einrichtungen. Auf den Tafeln sollten die einzelnen "Versorgungsbereiche" aus dem städtischen Einzelhandelskonzept abgebildet werden, ferner Parkmöglichkeiten. Wegweiser sollen zu den Geschäften und Einrichtungen führen. Damit wolle man Schömbergern und Besuchern vor Augen führen, wie groß die Vielfalt der lokale Wirtschaft, Gastronomie und Kulturträger sei.

Das Problem der vielen schon bestehenden Schilder sprach Kerstin Kipp an. Adrian Schmidberger vom HGV machte darauf aufmerksam, dass die grünen Wegweiser von der Touristikgemeinschaft aufgehängt worden seien, deren Auflösung bevor stehe. Dann würden diese Schilder nicht mehr aktualisiert – das sei der Moment, über ein neues Leitsystem ernsthaft nachzudenken. Denkbar seien auch elektronische Info-Tafeln, meinte Dieter Netzer.

Bürgermeister Karl-Josef Sprenger mahnte: "Springen wir nicht zu kurz." Für ihn sei eine Kombination eines einheitlichen Erscheinungsbilds städtischer Kommunikation mit einer neuen Beschilderung sinnvoll. Das sah auch Stadtrat Frank Polich so: "Wir machen eine große Lösung, oder wir lassen es."

Die Diskussion ging hin und her, ob man zuerst eine neue "Corporate Identity" entwerfen soll und dann ein neues Leitsystem oder beides zusammen anpackt. Schwenk betonte, die Entwicklung eines solchen Konzepts sei aufwendig.

Die Stadtverwaltung wird nach dem einstimmigen Beschluss des Gemeinderats jetzt Angebote und Kostenberechnungen für ein CI-Konzept plus Leitsystem einholen.

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