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Schömberg "In Schömberg sofort wohl gefühlt"

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Thomas Probst von der Firma dental Eggert (von links), das Zahnarztehepaar Miriam und Mark Atai sowie Bürgermeister Karl-Josef Sprenger stehen vor dem neuen Schömberger Feuerwehrgerätehaus in der Wellendinger Straße und halten den Plan für die Zahnarztpraxis in den Händen. Diese wird im Obergeschoss eingerichtet und soll zum 1. Juni öffnen. Foto: Visel Foto: Schwarzwälder Bote

Am 1. Juni soll es so weit sein: Mark und Miriam Atai wollen dann ihre neue Zahnarztpraxis im Obergeschoss des Feuerwehrgerätehauses in der Wellendinger Straße eröffnen.

Schömberg. Lange hatte die Stadtverwaltung nach einem Pächter fürs Obergeschoss gesucht. Mit Dr. med. dent Mark Atai (34) und Dr. med. dent Miriam Atai (29) ist nun ein Ehepaar gefunden, das die neue Praxis nach den modernsten Gesichtspunkten einrichtet und mit der Stadt einen langfristigen Mietvertrag geschlossen hat.

Mark Atai, der aus einer "Zahnarztdynastie" stammt, führt derzeit noch zusammen mit seiner Mutter eine Praxis in Zuffenhausen, seine Frau arbeitet in einer anderen, ebenfalls in Zuffenhausen. Nun wollen sie eine gemeinsame Praxis eröffnen; das Ehepaar erwartet im April ein Kind.

"Wohlfühl-Ambiente"

Wie Mark Atai sagt, hätten sie viele Standorte in vielen Kommunen angesehen: "Aber es hat nicht gepasst." In Schömberg aber hätten sie sich sofort wohl gefühlt. Die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat sei optimal gewesen. Als "Scharnier" zwischen den Atais und der Stadt fungiert Thomas Probst von der Firma dental Eggert in Göllsdorf.

Einziger Wermutstropfen: Das Ehepaar, das zwei Hunde hat, fand in Schömberg keine Wohnung und wird sich in Rottweil niederlassen. Erfreut sind die Atais darüber, dass "schon zahlreiche Anfragen" wegen Zahnarztterminen eingegangen seien. Mehr noch: Auch einige Bewerbungen seien bei ihnen schon eingegangen.

"Unsere Praxis soll familienfreundlich und kindgerecht sein mit Wohlfühl-Ambiente", sagt Miriam Atai. "Wir wollen allen Patienten die Angst vor dem Zahnarzt nehmen und uns von anderen Praxen unterscheiden." Das Ehepaar wird das gesamte Spektrum abdecken: vom ersten Zahn bis zur Kieferorthopädie.

Die neue Praxis im Obergeschoss des Feuerwehrhauses, die über den Aufzug auch für Liegendtransporte barrierefrei erreichbar ist, hat eine Nutzfläche von 330 Quadratmetern. Die Praxis wird in einen Kinder- und Erwachsenenbereich mit Implantologie und Alterszahnmedizin getrennt, die sich links und rechts der zentralen Einrichtungen mit Rezeption, Zahntechnik, Röntgen und Sterilisation erstrecken. Hinzu kommt die Kieferorthopädie, für die Miriam Atai zuständig ist. Zudem wird die Praxis über einen CAD/CAM-Computer (Cerec) verfügen, dank dem die Herstellung von Keramikfüllungen und Kronen in nur einer Sitzung möglich sein wird. Insgesamt gibt es neun Behandlungsräume, dazu Wartezimmer sowie einen Sozialraum für die Mitarbeiter.

Das Ehepaar Atai will in ihrer Praxis "klein anfangen" und – je nach Patientenzulauf "Stück für Stück aufstocken". Nicht ausgeschlossen ist, später noch einen weiteren Zahnarzt zu beschäftigen. "Die Praxis ist groß genug und ausbaufähig."

"Die neue Praxis ist ein bedeutender Gewinn für die In­frastruktur in der Stadt", betont Bürgermeister Karl-Josef Sprenger. Gemeinsam mit dem Ehepaar Atai und der Firma Dental Eggert habe man immer gute Lösungen gefunden: "Es war ein angenehmes Miteinander. Die Chemie hat einfach gestimmt", freut er sich. Den Ausbauzeitplan bis 1. Juni nennt Sprenger zwar "sportlich", aber: "Es wird klappen." Zwischenzeitlich sei auch die Baugenehmigung für das gesamte Obergeschoss erteilt worden, in das noch eine Physiotherapie-Praxis einziehen wird. Sprenger: "Auch das ist jetzt in trockenen Tüchern."

Hinsichtlich des Umzugs der Feuerwehr ins neue Domizil nennt Sprenger den 3. Oktober als Termin. Klar sei aber, dass bei der Eröffnung der Arztpraxis schon vorher gefeiert werde.

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